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Landwirtschaft – spezialisiert auf Landwirt/in

Dein Berichtsheft für
Landwirt/in.

Feldarbeit, Stall, Technik, Dokumentation – im Hofalltag bleibt wenig Zeit für Formulare. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Landwirt/in in wenigen Minuten.

Hof & Einsätze sauber dokumentieren

AzubiBericht übersetzt deine Tätigkeiten in Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflege, Ernte, Fütterung, Tierbetreuung, Maschinen- und Geräteeinsatz sowie Arbeits- und Umweltschutz in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

Kammerkonforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Einsätzen wie Saatbettbereitung, Düngung, Pflanzenschutz, Ernteketten, Stallhygiene, Fütterungspläne und Maschinenpflege. Deine Tätigkeiten werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Landwirt/in

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Bestandskontrolle im Stall durchgeführt und Auffälligkeiten einzelner Tiere dokumentiert.

Futterration nach Plan gemischt, vorgelegt und Restfutter kontrolliert.

Bodenbearbeitung durchgeführt und Arbeitstiefe sowie Arbeitsbreite eingestellt.

Pflanzenschutzmaßnahme vorbereitet, Gerät kontrolliert und Anwendung aufgezeichnet.

Ausbildung Landwirt/in: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die Landwirtschaftskammer oder die vom Land bestimmte Stelle

Ausbildungsordnung

Verordnung über die Berufsausbildung zum Landwirt/zur Landwirtin vom 31. Januar 1995; eine Neuordnung ist in Arbeit und soll laut Projektstand des BIBB zum 1. August 2027 in Kraft treten

Zuständig ist nicht die IHK, sondern die Landwirtschaftskammer. Wo es keine gibt – zum Beispiel in Bayern –, bestimmt das Land die zuständige Stelle; dort sind es die Regierung und die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Geprüft wird nicht gestreckt: Die Zwischenprüfung soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden und geht nicht in das Ergebnis ein. Entschieden wird allein in der Abschlussprüfung. Auch die geplante Neuordnung soll laut Projektstand bei Zwischen- und Abschlussprüfung bleiben.

Die Abschlussprüfung besteht aus einer betrieblichen Prüfung – praktisch und mündlich, insgesamt höchstens sieben Stunden, mit je einer Aufgabe aus Pflanzenproduktion und Tierproduktion – und aus schriftlichen Prüfungen in Pflanzenproduktion, Tierproduktion und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Gewichtet wird Pflanzenproduktion mit 45 Prozent, Tierproduktion mit 45 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent. Innerhalb der beiden Produktionsbereiche zählt die betriebliche Leistung doppelt so viel wie die schriftliche. Die Ausbildung muss mindestens zwei Betriebszweige der Pflanzen- und zwei der Tierproduktion abdecken – schreib mit, welche das bei dir sind.

Beim Landwirt ist das Berichtsheft strenger geregelt als in IHK-Berufen

  • Die Ausbildungsordnung selbst verpflichtet dich zum Führen eines Berichtsheftes als Ausbildungsnachweis – die Pflicht steht hier nicht nur im Berufsbildungsgesetz.
  • Mehrere zuständige Stellen schreiben ein bestimmtes, bundeseinheitliches Berichtsheft vor, das der Betrieb kostenlos stellt.
  • Die Berichtsform hängt am Ausbildungsjahr: in Bayern Tagesberichte im ersten und Wochenberichte plus vier Wochenarbeitspläne im zweiten betrieblichen Jahr, in Niedersachsen spätestens ab dem dritten Jahr Wochenberichte in Aufsatzform.
  • Verlangt werden zusätzlich Erfahrungsberichte und Leittexte, in Bayern mindestens vier Erfahrungsberichte und zwei Leittexte je Ausbildungsjahr.
  • Die Berichte sollen Sorten, Mengen, Aufwandmengen, Flächenleistungen, Wetter und besondere Vorkommnisse enthalten, nicht nur Tätigkeiten.
  • Das Heft wird von der zuständigen Stelle mindestens einmal jährlich geprüft und ist zur Prüfung in ausgedruckter Form mit Originalunterschrift vorzulegen.
  • Die Inhalte können Grundlage des mündlichen Prüfungsgesprächs in der betrieblichen Prüfung sein – dein Heft wird also nicht nur abgehakt, sondern gelesen.

Die Vorgaben unterscheiden sich je Bundesland; die Beispiele stammen aus Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Stand 2024 und 2025. Verbindlich ist immer das Merkblatt deiner zuständigen Stelle – frag dort nach, bevor du auf ein anderes Format umstellst.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Landwirt/in abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Berufsfeldbreite Grundbildung in Pflanze und Tier

Themenschwerpunkte

  • Der Ausbildungsbetrieb: Betriebszweige, Flächen, Bestände, betriebliche Zusammenhänge
  • Pflanzenproduktion im Grundlagenjahr: Standort, Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung, Bestandspflege
  • Tierproduktion im Grundlagenjahr: Fütterung, Haltung, Pflege, Grundlagen der Züchtung
  • Maschinen und Geräte: Aufbau, Bedienung, Einstellung, Wartung, Sicherheit
  • Wahrnehmen und Beurteilen: Bestände und Tiere einschätzen und Auffälligkeiten erkennen
  • Vermarktung und Betriebserfolg als erster Zugang zur Betriebswirtschaft

So kann es im Bericht stehen

  • Bodenbearbeitung durchgeführt und Arbeitstiefe sowie Arbeitsbreite am Gerät eingestellt.
  • Aussaat begleitet, Saatstärke kontrolliert und die Ablagetiefe im Bestand nachgeprüft.
  • Fütterung nach Plan vorgelegt, Restfutter kontrolliert und die Aufnahme beobachtet.
  • Bestandskontrolle im Stall durchgeführt und zwei auffällige Tiere mit Ohrnummer notiert.

2. Ausbildungsjahr

Fachbildung und betriebliche Ergebnisse

Themenschwerpunkte

  • Getreidebau im Detail: Sortenwahl, Bestandsführung, Krankheiten, Ernte
  • Hackfrüchte und Grünland: Bestellung, Pflege, Nutzung, Konservierung
  • Rinder- und Schweinehaltung: Leistungskontrolle, Tiergesundheit, Haltungsvorgaben
  • Pflanzenschutz und Düngung: Rechtsgrundlagen, Geräteprüfung, Dokumentationspflichten
  • Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit, Arbeitszeitplanung
  • Betriebliche Ergebnisse: Aufzeichnungen, Kennzahlen, Naturalerträge

So kann es im Bericht stehen

  • Pflanzenschutzmaßnahme vorbereitet, Gerät kontrolliert, Aufwandmenge berechnet und die Anwendung aufgezeichnet.
  • Futterration nach Vorgabe gemischt und die Rationsbestandteile mit dem Fütterungsplan abgeglichen.
  • Milchleistungskontrolle begleitet und die Einzeltierergebnisse in die Auswertung übernommen.
  • Getreideernte begleitet, Feuchte gemessen und die Erträge je Schlag festgehalten.

3. Ausbildungsjahr

Vertiefen, rechnen, verantworten

Themenschwerpunkte

  • Pflanzenproduktion vertiefen: Fruchtfolge, Nährstoffbilanz, Bodenfruchtbarkeit
  • Tierproduktion vertiefen: Herdenmanagement, Fruchtbarkeit, Tierwohl, Prophylaxe
  • Alternative Landwirtschaft und nachhaltige Bewirtschaftung
  • Betriebliche Ergebnisse anwenden: Deckungsbeitrag je Verfahren, Betriebszweigauswertung
  • Vermarktung: Erzeugerpreise, Abnehmer, Qualitätsanforderungen, Verträge
  • Vorbereitung auf die betriebliche Prüfung: Aufgaben erklären und Entscheidungen begründen

So kann es im Bericht stehen

  • Nährstoffbilanz für einen Schlag aufgestellt und die Düngeplanung daran angepasst.
  • Deckungsbeitrag eines Verfahrens gerechnet und mit dem Vorjahreswert verglichen.
  • Fruchtfolge für die kommende Saison mit dem Betriebsleiter besprochen und die Gründe notiert.
  • Herdenkennzahlen ausgewertet und eine Maßnahme zur Fruchtbarkeit vorgeschlagen.

Beispiel-Wochenberichte Landwirt/in

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 16 – 1. Ausbildungsjahr

Ackerbau und Milchviehstall
  • Montag: Bodenbearbeitung mit dem Grubber durchgeführt, Arbeitstiefe auf 12 cm eingestellt und die Flächenleistung mit 1,8 ha je Stunde notiert.
  • Dienstag: Aussaat Sommergerste begleitet, Saatstärke kontrolliert und die Ablagetiefe an drei Stellen nachgeprüft.
  • Mittwoch: Bestandskontrolle im Milchviehstall durchgeführt und zwei Tiere mit verminderter Futteraufnahme dem Betriebsleiter gemeldet.
  • Donnerstag: Futterration gemischt und vorgelegt, Restfutter gewogen und die Aufnahme je Gruppe festgehalten.
  • Freitag: Melkanlage gereinigt, Reinigungstemperatur geprüft und die Werte in die Hygieneliste eingetragen. Wetter: trocken, 14 Grad.

Berufsschule: Standortaufnahme und Bodenbearbeitung im Lerngebiet Pflanze, Fütterung und Haltung im Lerngebiet Tier.

Woche 28 – 2. Ausbildungsjahr

Pflanzenschutz und Ernte
  • Montag: Bestand Winterweizen kontrolliert, Befall mit Septoria festgestellt und die Bekämpfungsschwelle mit dem Betriebsleiter abgeglichen.
  • Dienstag: Pflanzenschutzmaßnahme vorbereitet: Gerät kontrolliert, Düsen geprüft, Aufwandmenge je Hektar berechnet und die Anwendung aufgezeichnet.
  • Mittwoch: Anwendung durchgeführt, Wind und Temperatur vor Beginn geprüft und die Abstandsauflagen zum Gewässer eingehalten.
  • Donnerstag: Mähdrescher für die Ernte vorbereitet, Dreschwerk eingestellt und die Kornverluste am Probeblech beurteilt.
  • Freitag: Ernte begleitet, Feuchte bei 14,8 Prozent gemessen und die Erträge je Schlag festgehalten. Wetter: sonnig, 26 Grad.

Berufsschule: Getreidebau im Lerngebiet Pflanze, rechtliche Grundlagen des Pflanzenschutzes und der Düngung.

Woche 10 – 3. Ausbildungsjahr

Betriebsauswertung und Herdenmanagement
  • Montag: Nährstoffbilanz für zwei Schläge aufgestellt und die Düngeplanung an den Bodenuntersuchungsbefund angepasst.
  • Dienstag: Deckungsbeitrag des Verfahrens Winterweizen gerechnet und mit dem Vorjahr verglichen; Rückgang durch höhere Düngerpreise erklärt.
  • Mittwoch: Herdenkennzahlen ausgewertet: Zwischenkalbezeit ermittelt und eine Maßnahme zur Brunstbeobachtung vorgeschlagen.
  • Donnerstag: Fruchtfolge für die kommende Saison mit dem Betriebsleiter besprochen und die Gründe für den Wechsel notiert.
  • Freitag: Erfahrungsbericht zum Verfahren Winterweizen für das Berichtsheft geschrieben und mit dem Ausbilder durchgesprochen.

Berufsschule: Alternative Landwirtschaft, Vermarktung und Betriebserfolg, Rinderhaltung im Lerngebiet Tier.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Landwirt/in

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Landwirtinnen und Landwirte besonders oft auf.

Nur Tätigkeiten, keine Zahlen

„Gedüngt“ oder „gemäht“ reicht hier nicht: Die zuständigen Stellen verlangen Sorten, Mengen, Aufwandmengen, Flächenleistungen und Wetter. Genau diese Angaben machen den Unterschied zwischen einem abgehefteten Heft und einem, das im Prüfungsgespräch trägt.

Erfahrungsberichte und Leittexte aufgeschoben

Die geforderten Erfahrungsberichte und Leittexte sind Arbeit, und sie lassen sich nicht in einer Woche nachholen. Wer sie über das Jahr verteilt schreibt, während das Verfahren frisch ist, spart sich die Rekonstruktion.

Nur ein Betriebszweig im Heft

Die Ausbildung muss mindestens zwei Betriebszweige der Pflanzen- und zwei der Tierproduktion abdecken, und die Abschlussprüfung hat je eine Aufgabe aus beiden Bereichen. Ein Heft, in dem nur Ackerbau oder nur der Stall vorkommt, zeigt eine halbe Ausbildung.

Saisonspitzen reißen Lücken

In Aussaat und Ernte bleibt abends keine Kraft mehr. Notiere in diesen Wochen zumindest Schlag, Maßnahme, Menge und Wetter in Stichworten – daraus wird später ein Bericht. Aus nichts wird nichts, und die jährliche Kontrolle fällt auf.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Für dich ist die Landwirtschaftskammer beziehungsweise die vom Land bestimmte Stelle zuständig, nicht die IHK. Das abgeschaltete Online-Berichtsheft betrifft dich nur, wenn du es zusätzlich benutzt hast – an den Vorgaben deiner zuständigen Stelle ändert sich dadurch nichts.

Wie streng die Landwirtschaftskammer oder die vom Land bestimmte Stelle prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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