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Kraftfahrzeugmechatronik – spezialisiert auf Kfz-Mechatroniker/in

Dein Berichtsheft für
Kfz-Mechatroniker/in.

Fehler auslesen, Bremsen warten, Inspektionen durchführen, Kundenfahrzeuge übergeben – im Werkstattalltag bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Kfz-Mechatroniker/in in wenigen Minuten.

Werkstatt-Alltag nachvollziehbar dokumentieren

AzubiBericht übersetzt deine Tätigkeiten in Diagnose, Wartung und Reparatur in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten in Kraftfahrzeugdiagnose, Mechanik und Elektronik. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Kfz-Mechatroniker/in

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Fehlercodes mit OBD-Diagnosegerät ausgelesen und Diagnoseprotokoll erstellt.

Bremsanlage geprüft, Verschleißwerte dokumentiert und Bauteile bewertet.

Inspektionsservice inklusive Öl- und Filterwechsel nach Herstellervorgaben durchgeführt.

Fahrwerksvermessung vorbereitet und Soll-/Ist-Werte für die Dokumentation erfasst.

Ausbildung Kfz-Mechatroniker/in: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3,5 Jahre

Zuständige Stelle

im Handwerksbetrieb die Handwerkskammer, im Industrie- oder Handelsbetrieb die IHK

Ausbildungsordnung

Kraftfahrzeugmechatroniker-Ausbildungsverordnung vom 14. Juni 2013, BGBl. I S. 1578, geändert am 27. Januar 2014; sie hat die fünf heutigen Schwerpunkte eingeführt, darunter System- und Hochvolttechnik

Der Beruf ist doppelt anerkannt: nach § 25 HwO für das zulassungspflichtige Handwerk Kraftfahrzeugtechniker (Anlage A Nr. 20) und nach § 4 BBiG. Im Handwerksbetrieb ist die Handwerkskammer zuständig und es ist eine Gesellenprüfung, im Industrie- oder Handelsbetrieb die IHK mit einer Abschlussprüfung. Die Verordnung spricht deshalb durchgehend von der „Abschluss- oder Gesellenprüfung“.

Geprüft wird gestreckt, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres liegen und erstreckt sich auf die ersten drei Ausbildungshalbjahre. Er besteht aus einem einzigen Prüfungsbereich: dem Serviceauftrag, und der zählt mit 35 Prozent in das Gesamtergebnis.

Teil 2 hat vier Bereiche: Kundenauftrag mit 35 Prozent, Kraftfahrzeug- und Instandhaltungstechnik schriftlich in 120 Minuten mit 10 Prozent, Diagnosetechnik schriftlich in 120 Minuten mit 10 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde schriftlich in 60 Minuten mit 10 Prozent. Der Kundenauftrag dauert fünf Stunden und besteht aus drei gleichwertigen Arbeitsaufgaben; darin liegt ein situatives Fachgespräch von insgesamt höchstens 20 Minuten. Zwei der drei Aufgaben beziehen sich auf deinen Schwerpunkt.

Zusammen entscheiden also Serviceauftrag und Kundenauftrag über 70 Prozent der Note. Der Kundenauftrag ist zusätzlich Sperrfach: Er muss für sich mindestens ausreichend sein, ebenso Teil 2 insgesamt und mindestens zwei der übrigen Bereiche von Teil 2; ungenügend darf keiner sein. Eine mündliche Ergänzungsprüfung von etwa 15 Minuten ist möglich und wird mit dem bisherigen Ergebnis 2 zu 1 verrechnet.

Der Schwerpunkt steht im Ausbildungsvertrag und prägt das letzte Ausbildungsjahr: Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, System- und Hochvolttechnik oder Karosserietechnik. Er wird in der Aufgabenstellung des Kundenauftrags berücksichtigt. Ein Berichtsheft, in dem der Schwerpunkt nicht vorkommt, hilft dir bei dieser Prüfung nicht.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Fünf Schwerpunkte kennt die Verordnung, einer steht im Ausbildungsvertrag
  • Personenkraftwagentechnik
  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Motorradtechnik
  • System- und Hochvolttechnik
  • Karosserietechnik

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Kfz-Mechatroniker/in abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Warten, inspizieren, messen und erste Fehlersuche

Themenschwerpunkte

  • Fahrzeuge und Systeme sicher bedienen, außer Betrieb und in Betrieb nehmen
  • Messen und Prüfen an mechanischen und elektrischen Systemen, Schalt- und Stromlaufpläne lesen
  • Service- und Wartungsarbeiten nach Herstellervorgaben durchführen
  • Einfache Baugruppen prüfen, demontieren, austauschen und montieren
  • Werkstatt-Informationssysteme nutzen, Arbeitsschutz und Umweltschutz von Anfang an
  • Lernfelder 1 bis 4 mit 320 Stunden: warten und inspizieren, einfache Baugruppen prüfen und montieren, Funktionsstörungen identifizieren, Umrüstarbeiten

So kann es im Bericht stehen

  • Inspektion nach Herstellerplan durchgeführt, Öl und Filter gewechselt und die Positionen im Serviceheft dokumentiert.
  • Spannung und Widerstand am Bordnetz gemessen, Sollwerte aus dem Stromlaufplan entnommen und die Abweichung notiert.
  • Bremsbeläge ausgebaut, Restdicke mit 4,2 mm gemessen und die Entscheidung zum Wechsel begründet.
  • Radwechsel durchgeführt, Reifendruck geprüft und die Schrauben mit 120 Newtonmetern nachgezogen.

2. Ausbildungsjahr

Inspektion, Bordnetz, Antriebsmanagement – und Teil 1 der Prüfung

Themenschwerpunkte

  • Inspektionen mit Zusatzarbeiten eigenständiger durchführen
  • Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen diagnostizieren und beheben
  • Verschleißbehaftete Baugruppen und Systeme instand setzen
  • Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren
  • Vorbereitung auf Teil 1: der Serviceauftrag mit 35 Prozent liegt vor dem Ende dieses Jahres
  • Lernfelder 5 bis 8 mit 280 Stunden: Inspektionen, Bordnetz und Startsysteme, Instandsetzung, Antriebsmanagement

So kann es im Bericht stehen

  • Startproblem eingegrenzt: Batterie geprüft, Spannungsfall an der Masseleitung gemessen und den korrodierten Übergang gefunden.
  • Fehlerspeicher ausgelesen, Umgebungsdaten bewertet und den Fehlercode einer konkreten Baugruppe zugeordnet.
  • Zahnriemen samt Spannrolle nach Herstellervorgabe gewechselt und die Steuerzeiten kontrolliert.
  • Serviceauftrag komplett abgewickelt: Auftrag angenommen, Arbeiten geplant, ausgeführt und die Rechnung vorbereitet.

3. Ausbildungsjahr

Komfort, Sicherheit, Fahrwerk und Bremsen

Themenschwerpunkte

  • Serviceaufgaben an Komfort- und Sicherheitssystemen durchführen
  • Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen instand setzen
  • Systematische Diagnose einschließlich Datenbus- und Fahrerassistenzsystemen
  • Untersuchungen an Fahrzeugen nach rechtlichen Vorgaben durchführen
  • Steuergeräte codieren und parametrieren
  • Lernfelder 9 und 10 sowie die ersten schwerpunktspezifischen Lernfelder 11 und 12

So kann es im Bericht stehen

  • Fahrwerksvermessung durchgeführt, Spur und Sturz gegen die Sollwerte gestellt und das Protokoll erstellt.
  • Bremsanlage instand gesetzt, Bremsflüssigkeit gewechselt und den Siedepunkt vorher gemessen.
  • Fahrerassistenzkamera nach Windschutzscheibentausch kalibriert und die Kalibrierung protokolliert.
  • Fahrzeug für die Hauptuntersuchung vorbereitet und die Mängel nach Dringlichkeit sortiert dem Kunden erklärt.

4. Ausbildungsjahr

Schwerpunkt, Antriebskomponenten und der Kundenauftrag

Themenschwerpunkte

  • Antriebskomponenten reparieren – im Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik stattdessen Komponenten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen prüfen und instand setzen
  • Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten
  • Kundenberatung und Fahrzeugübergabe eigenständig durchführen
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Nacharbeit dokumentieren
  • Vorbereitung auf den Kundenauftrag: drei Arbeitsaufgaben in fünf Stunden, zwei davon im Schwerpunkt
  • Lernfelder 13 und 14 des gewählten Schwerpunkts mit dem Kennbuchstaben P, N, M, S oder K

So kann es im Bericht stehen

  • Getriebe ausgebaut, den Schaden am Lager dokumentiert und die Instandsetzung mit dem Kunden abgestimmt.
  • Anhängevorrichtung nachgerüstet, den Steuergeräteeintrag codiert und die Funktion der Beleuchtung geprüft.
  • Kundengespräch zur Fahrzeugübergabe geführt, die ausgeführten Arbeiten erklärt und die Nachkontrolle vereinbart.
  • Fahrzeug nach Unfallschaden vermessen und die Abweichungen gegen die Karosseriedaten festgehalten.

Beispiel-Wochenberichte Kfz-Mechatroniker/in

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 12 – 1. Ausbildungsjahr

Direktannahme und Wartung
  • Montag: Zwei Inspektionen nach Herstellerplan begleitet, Öl und Filter gewechselt und die Positionen im Serviceheft eingetragen.
  • Dienstag: Radwechsel an vier Fahrzeugen durchgeführt, Reifendruck und Profiltiefe geprüft und die Schrauben nach Vorgabe angezogen.
  • Mittwoch: Bremsbeläge ausgebaut, Restdicke gemessen und die Messwerte in den Prüfbericht übernommen.
  • Donnerstag: Beleuchtungsanlage geprüft, ein defektes Standlicht getauscht und die Scheinwerfereinstellung kontrolliert.
  • Freitag: Altöl und Filter getrennt entsorgt und die Dokumentationspflichten für Abfälle erklärt bekommen.

Berufsschule: Lernfeld 1 Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren, Grundlagen der Messtechnik.

Woche 23 – 2. Ausbildungsjahr

Diagnose Bordnetz und Antrieb
  • Montag: Startproblem aufgenommen, Batterie und Ladestromkreis geprüft und den Spannungsfall an der Masseleitung gemessen.
  • Dienstag: Korrodierten Masseübergang als Ursache bestätigt, Leitung erneuert und die Messwerte danach dokumentiert.
  • Mittwoch: Fehlerspeicher an einem Fahrzeug mit unrundem Motorlauf ausgelesen und die Umgebungsdaten bewertet.
  • Donnerstag: Zündspule nach Messung als defekt bestimmt, ersetzt und den Fehlerspeicher nach der Probefahrt erneut geprüft.
  • Freitag: Serviceauftrag eigenständig abgewickelt: Annahme, Arbeitsplanung, Ausführung, Rechnungsvorbereitung.

Berufsschule: Lernfeld 6 Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen, Lernfeld 8 Antriebsmanagement.

Woche 10 – 4. Ausbildungsjahr

Schwerpunkt und Prüfungsvorbereitung
  • Montag: Fahrwerksvermessung durchgeführt, Spur und Sturz eingestellt und das Protokoll mit Soll- und Istwerten erstellt.
  • Dienstag: Steuergerät nach Bauteiltausch codiert, Anpassung durchgeführt und das Ergebnis protokolliert.
  • Mittwoch: Fahrzeug für die Hauptuntersuchung vorbereitet, Mängel aufgenommen und nach Dringlichkeit sortiert.
  • Donnerstag: Anhängevorrichtung nachgerüstet, elektrische Anbindung hergestellt und die Funktion geprüft.
  • Freitag: Kundenauftrag geübt: Auftrag annehmen, drei Arbeitsaufgaben planen und das Ergebnis dem Kunden erklären.

Berufsschule: Schwerpunktspezifische Lernfelder 13 und 14, Kundenkommunikation und Qualitätssicherung.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Kfz-Mechatroniker/in

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und Kraftfahrzeugmechatroniker besonders oft auf.

„Inspektion gemacht“ ohne Fahrzeug und Werte

Der Eintrag muss zeigen, was du gemessen und entschieden hast: Fahrzeugart, Arbeitsumfang, Messwerte, Sollwerte, Ergebnis. „Bremsbeläge geprüft, Restdicke 4,2 mm, Wechsel empfohlen“ ist ein Eintrag; „Bremsen kontrolliert“ ist keiner.

Diagnose ohne Weg

Der Prüfungsbereich Diagnosetechnik will genau diesen Weg sehen: Symptom, Prüfschritt, Messwert, Schlussfolgerung, Maßnahme, Nachkontrolle. Wer nur „Fehlerspeicher ausgelesen und Teil getauscht“ schreibt, dokumentiert das Ergebnis, aber nicht die Arbeit.

Der Schwerpunkt fehlt

Zwei von drei Arbeitsaufgaben im Kundenauftrag beziehen sich auf deinen Schwerpunkt, und der Kundenauftrag ist Sperrfach. Wenn im Heft nicht steht, ob du an Pkw, Nutzfahrzeugen, Motorrädern, Hochvoltsystemen oder Karosserien arbeitest, fehlt dir die Vorbereitung auf die entscheidende Prüfungsaufgabe.

Hochvoltarbeiten zu locker beschrieben

Arbeiten an Hochvoltsystemen setzen eine Qualifizierung voraus, und wer nur zuschaut, hat nichts selbst gemacht. Schreib auf, ob du den Freischaltvorgang begleitet oder selbständig durchgeführt hast, und wer die Spannungsfreiheit festgestellt hat. Das ist auch für den Betrieb der sauberere Nachweis.

Teil 1 als Übung missverstanden

Der Serviceauftrag ist kein Probelauf, sondern 35 Prozent der Note, und er liegt vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Wer den Ablauf Annahme, Planung, Ausführung, Übergabe im Heft hat, hat ihn geübt – wer nur Einzelarbeiten notiert, sieht die Kette zum ersten Mal in der Prüfung.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Welche Norm die Zulassung regelt, hängt an deinem Betrieb: im Industriebetrieb § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG, im Handwerksbetrieb § 36 Abs. 1 Nr. 2 HwO und bei gestreckter Gesellenprüfung zusätzlich § 36a HwO. Verlangt wird in beiden Fällen dasselbe: ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise, vorgelegt über den Ausbildenden. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng im Handwerksbetrieb die Handwerkskammer, im Industrie- oder Handelsbetrieb die IHK prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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