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Gastro- und Küchenberuf – spezialisiert auf Koch/Köchin

Dein Berichtsheft für
Koch/Köchin.

Mise en Place, Speisen vorbereiten, Menüs kochen, Hygiene einhalten, mit dem Service abstimmen – im Küchenalltag bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Koch/Köchin in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf Herd und Gäste

AzubiBericht übersetzt deine Einsätze in der Küche – von der Vorbereitung bis zum Service – in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten in Gastro- und Küchenberufen. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Koch/Köchin

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Mise en place für Service vorbereitet und Arbeitsstation organisiert.

Speisen nach Rezepturen produziert und Garstufen kontrolliert.

Hygiene- und Temperaturkontrollen nach HACCP durchgeführt.

Wareneinsatz dokumentiert und Nachbestellungen mit der Küche abgestimmt.

Ausbildung Koch/Köchin: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die IHK

Ausbildungsordnung

Kochausbildungsverordnung vom 9. März 2022, BGBl. I S. 398, in Kraft seit 1. August 2022; sie hat die Koch-Verordnung von 1998 abgelöst

Die gastgewerblichen Berufe sind 2022 neu geordnet worden, und für den Koch heißt das: neue Verordnung, neue Prüfungsstruktur, neuer Einstiegsberuf. Seit dem 1. August 2022 gibt es die zweijährige Fachkraft Küche als eigenen Ausbildungsberuf. Wer diesen Abschluss hat, wird von Teil 1 der Kochprüfung befreit, und 24 Monate werden angerechnet, wenn die Vertragsparteien es vereinbaren. Umgekehrt gilt: Wer die Kochprüfung nicht besteht, erwirbt auf Antrag den Abschluss Fachkraft Küche.

Geprüft wird gestreckt, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 liegt im vierten Ausbildungshalbjahr und deckt die ersten 18 Monate ab. Der Prüfungsbereich heißt „Zubereiten von einfachen Speisen und Gerichten“ und ist zweigeteilt: schriftliche Aufgaben in 60 Minuten mit 30 Prozent des Bereichs und eine Arbeitsaufgabe über insgesamt vier Stunden mit 70 Prozent – eine Vorspeise, also Salat oder einfache Suppe, und ein einfaches Hauptgericht mit Schlachtfleisch, Hausgeflügel oder Fisch, je für vier Personen, dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch von höchstens 15 Minuten. Teil 1 zählt 25 Prozent.

Teil 2 hat vier Bereiche. Der größte ist „Planen, Zubereiten und Präsentieren eines Drei-Gänge-Menüs“ mit 35 Prozent: ein Menü für sechs Personen in insgesamt sechs Stunden, davon 45 Minuten für den Arbeitsablaufplan, mit einem fallbezogenen Fachgespräch von höchstens 15 Minuten. Dazu „Produkte, Lagerhaltung und Warenwirtschaft“ schriftlich in 90 Minuten mit 15 Prozent, „Technologie, Gästeinformation und Arbeiten im Team“ schriftlich in 90 Minuten mit 15 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde in 60 Minuten mit 10 Prozent.

Fachrichtungen oder Wahlqualifikationen kennt die Verordnung nicht. Vereinbaren kannst du aber die Zusatzqualifikation „Vertiefung für vegetarische und vegane Küche“, die gesondert geprüft wird. Wenn sie im Vertrag steht, gehört sie mit ihren Inhalten in den Nachweis.

Für das Berichtsheft folgt daraus eine klare Linie: Rezeptur, Garverfahren, Mengen für wie viele Personen, Temperaturen und Zeiten. Der Arbeitsablaufplan für das Prüfungsmenü ist nichts anderes als das, was du in der Küche jeden Tag im Kopf machst – nur aufgeschrieben. Wer das über drei Jahre geübt hat, verliert in der Prüfung nicht die ersten 45 Minuten.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Koch/Köchin abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Küche, Waren, Hygiene und der Blick über den Tellerrand

Themenschwerpunkte

  • Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten sowie Beruf und Betrieb repräsentieren
  • Waren bestellen, annehmen, lagern und pflegen, Kühlkette und Haltbarkeit
  • In der Küche arbeiten – mit 120 Stunden das größte Lernfeld des ersten Jahres
  • Restaurant vorbereiten und pflegen sowie gastbezogenen Service im Restaurant durchführen
  • Durchführung von Hygienemaßnahmen und das HACCP-Konzept als integrative Position
  • Lernfelder 1 bis 5 mit 320 Stunden, gemeinsam mit allen gastgewerblichen Berufen

So kann es im Bericht stehen

  • Warenannahme durchgeführt, Temperatur der Kühlware gemessen und die Werte dokumentiert.
  • Gemüse vorbereitet, in vorgegebene Schnittformen gebracht und die Ausbeute notiert.
  • Einfache Suppe nach Rezeptur für zwölf Portionen hergestellt und abgeschmeckt.
  • Arbeitsplatz nach Hygieneplan gereinigt und die Durchführung abgezeichnet.

2. Ausbildungsjahr

Saucen, Fleisch, Fisch, pflanzliche Rohstoffe – und Teil 1 im vierten Halbjahr

Themenschwerpunkte

  • Suppen und Saucen herstellen und präsentieren, Grundsaucen und Ableitungen
  • Gerichte aus Fleischteilen herstellen und präsentieren, Teilstücke und passende Garverfahren
  • Gerichte aus Fisch herstellen und präsentieren, Frischebeurteilung und Vorbereitung
  • Pflanzliche Rohstoffe und Pilze verarbeiten – mit 80 Stunden ein eigener Schwerpunkt
  • Süßspeisen herstellen und präsentieren
  • Teil 1 im vierten Halbjahr: Vorspeise und einfaches Hauptgericht für vier Personen in vier Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Grundsauce angesetzt, reduziert und die Konsistenz beurteilt; Ansatzmenge und Ausbeute notiert.
  • Fleischteilstück pariert, portioniert und mit dem passenden Garverfahren zubereitet.
  • Fisch auf Frische geprüft, filetiert und kerntemperaturgenau gegart.
  • Vorspeise und Hauptgericht für vier Personen nach Zeitplan zubereitet und angerichtet.

3. Ausbildungsjahr

Dessert, Büffet, Veranstaltung – und das Prüfungsmenü

Themenschwerpunkte

  • Speiseeis und Backwaren herstellen und Desserts anrichten
  • Speisenangebote für Veranstaltungen gastorientiert planen
  • Büffets mit Fisch und Meeresfrüchten herstellen und präsentieren
  • Eine Aktionswoche organisieren und betriebswirtschaftlich beurteilen – mit 100 Stunden das größte Lernfeld
  • Arbeitsablaufpläne schreiben, Menüfolgen zusammenstellen, Warenbedarf rechnen
  • Lernfelder 11 bis 14 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Dessert für 40 Portionen vorbereitet, Ansatz gerechnet und die Anrichteweise festgelegt.
  • Speisenangebot für eine Veranstaltung mit 60 Gästen geplant und den Warenbedarf ermittelt.
  • Büffet mit Fisch und Meeresfrüchten aufgebaut und die Kühlhaltung über die Standzeit gesichert.
  • Arbeitsablaufplan für ein Drei-Gänge-Menü geschrieben und die Garzeiten aufeinander abgestimmt.

Beispiel-Wochenberichte Koch/Köchin

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 14 – 1. Ausbildungsjahr

Gemüse- und Beilagenposten
  • Montag: Warenannahme durchgeführt, Temperatur der Kühlware gemessen und die Werte dokumentiert.
  • Dienstag: Gemüse in vorgegebene Schnittformen gebracht und die Ausbeute je Kilogramm notiert.
  • Mittwoch: Einfache Suppe für zwölf Portionen nach Rezeptur hergestellt und abgeschmeckt.
  • Donnerstag: Kartoffelbeilagen in drei Varianten zubereitet und die Garzeiten verglichen.
  • Freitag: Arbeitsplatz und Geräte nach Hygieneplan gereinigt und die Durchführung abgezeichnet.

Berufsschule: Lernfeld 3 In der Küche arbeiten, Lernfeld 2 Waren bestellen, annehmen, lagern und pflegen.

Woche 24 – 2. Ausbildungsjahr

Saucier und Fischposten
  • Montag: Grundsauce angesetzt, reduziert und die Konsistenz beurteilt; Ausbeute notiert.
  • Dienstag: Fleischteilstück pariert, portioniert und bei 62 Grad Kerntemperatur gegart.
  • Mittwoch: Fisch auf Frische geprüft, filetiert und die Gräten verwertet.
  • Donnerstag: Pilzgericht zubereitet und die Reinigung der Rohware mit dem Küchenchef besprochen.
  • Freitag: Teil 1 geübt: Vorspeise und einfaches Hauptgericht für vier Personen in vier Stunden.

Berufsschule: Lernfeld 6 Suppen und Saucen herstellen, Lernfeld 8 Gerichte aus Fisch herstellen und präsentieren.

Woche 18 – 3. Ausbildungsjahr

Veranstaltung und Prüfungsvorbereitung
  • Montag: Speisenangebot für eine Veranstaltung mit 60 Gästen geplant und den Warenbedarf ermittelt.
  • Dienstag: Büffet mit Fisch und Meeresfrüchten aufgebaut und die Kühlhaltung über die Standzeit gesichert.
  • Mittwoch: Dessert für 40 Portionen vorbereitet und die Anrichteweise festgelegt.
  • Donnerstag: Aktionswoche vorbereitet: Karte kalkuliert und den Wareneinsatz je Gericht gerechnet.
  • Freitag: Arbeitsablaufplan für ein Drei-Gänge-Menü für sechs Personen geschrieben und die Garzeiten abgestimmt.

Berufsschule: Lernfeld 12 Speisenangebote für Veranstaltungen gastorientiert planen, Lernfeld 14 Aktionswoche organisieren.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Koch/Köchin

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Köchinnen und Köche besonders oft auf.

Produktlisten statt Verfahren

„Schnitzel, Pommes, Salat“ ist eine Speisekarte, kein Ausbildungsnachweis. Schreib das Verfahren: pariert, portioniert, paniert, bei welcher Temperatur gegart, auf welche Kerntemperatur gezogen, für wie viele Portionen. Genau daran erkennt der Prüfungsausschuss den Kochnachwuchs.

Mengen und Personenzahlen fehlen

In der Prüfung geht es um vier beziehungsweise sechs Personen, und im Betrieb um ganz andere Zahlen. Wer notiert, für wie viele Portionen er angesetzt hat und wie er die Rezeptur umgerechnet hat, übt genau die Rechnung, die in der Prüfung unter Zeitdruck stimmen muss.

Der Arbeitsablaufplan wird nie geübt

45 Minuten der sechsstündigen Prüfungsaufgabe sind für den Arbeitsablaufplan vorgesehen. Wer im Heft gelegentlich einen Ablaufplan für einen eigenen Posten mitschreibt, hat das geübt. Wer es nie getan hat, verliert in der Prüfung die erste Dreiviertelstunde mit Struktur statt mit Kochen.

Hygiene nur als Wort

„HACCP beachtet“ sagt nichts. Notiere die Messung mit Wert: Kühltemperatur, Kerntemperatur, Heißhaltetemperatur, Standzeit am Büffet, Reinigungsschritt mit Mittel. Diese Maßnahmen sind integrative Ausbildungsinhalte über die ganze Zeit und gehören darum in viele Wochen.

Vorlage von vor 2022 benutzt

Die Koch-Verordnung von 1998 ist seit dem 1. August 2022 aufgehoben. Wer mit einem alten Muster arbeitet, richtet sein Heft nach einer Prüfung mit anderer Struktur – und übersieht, dass der Einstiegsberuf heute Fachkraft Küche heißt und Teil 1 im vierten Halbjahr liegt.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die IHK prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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