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Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik – spezialisiert auf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Dein Berichtsheft für
Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Heizungsanlagen montieren, Bäder installieren, Wärmepumpen anschließen, Anlagen einregeln – beim Kunden vor Ort bleibt kaum Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in wenigen Minuten.

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IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Deine Einsätze werden passend formuliert.

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Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Anlagenmechaniker/in SHK

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Sanitärleitungen zugeschnitten, verpresst und auf Dichtigkeit kontrolliert.

Heizkreise befüllt, entlüftet und hydraulisch abgeglichen.

Thermostatventile eingestellt und Funktionsprüfung im System durchgeführt.

Wartungsbericht für Brennwertgerät mit Messwerten und Maßnahmen erstellt.

Ausbildung Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3,5 Jahre

Zuständige Stelle

im Handwerksbetrieb die Handwerkskammer, im Industrie- oder Handelsbetrieb die IHK

Ausbildungsordnung

Verordnung über die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik vom 28. April 2016, BGBl. I S. 1025, in Kraft seit 1. August 2016; seither unverändert

Nicht zu verwechseln mit dem Anlagenmechaniker aus den industriellen Metallberufen: Das ist ein anderer Beruf mit anderer Ordnung. Deiner ist doppelt anerkannt – nach § 25 HwO für das zulassungspflichtige Handwerk Installateur und Heizungsbauer (Anlage A Nr. 24) und nach § 4 BBiG. Im Handwerksbetrieb ist die Handwerkskammer zuständig und es heißt Gesellenprüfung, im Industrie- oder Handelsbetrieb die IHK mit einer Abschlussprüfung. Die Verordnung spricht durchgehend von der „Abschluss- oder Gesellenprüfung“.

Geprüft wird gestreckt, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden und deckt die ersten drei Ausbildungshalbjahre ab. Er besteht aus dem Prüfungsbereich „Versorgungstechnik“: insgesamt sieben Stunden für das Anfertigen und Prüfen eines versorgungstechnischen Bauteils oder einer Baugruppe mit situativem Fachgespräch von höchstens zehn Minuten, dazu schriftliche Aufgaben in 60 Minuten. Teil 1 zählt 30 Prozent.

Teil 2 hat vier Bereiche: Kundenauftrag mit 35 Prozent – 15 Stunden Arbeitsaufgabe mit Dokumentation und einem situativen Fachgespräch von höchstens 20 Minuten –, Arbeitsplanung schriftlich in 150 Minuten mit 15 Prozent, Systemanalyse und Instandhaltung schriftlich in 90 Minuten mit 10 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde in 60 Minuten mit 10 Prozent.

Im Kundenauftrag ist das Einsatzgebiet zu berücksichtigen, das der Betrieb festgelegt hat: Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik oder erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Zwei praktische Bereiche mit zusammen 65 Prozent, beide mit Fachgespräch – die Prüfung fragt also nicht nur, ob du es kannst, sondern auch, ob du erklären kannst, was du getan hast.

Genau dafür ist das Berichtsheft die Vorarbeit. Rohrwerkstoff, Verbindungstechnik, Nenndurchmesser, Druckprobe mit Wert, Einstellwerte an der Heizungsanlage: Das sind die Angaben, an denen sich ein situatives Fachgespräch entlangbewegt. Wer sie aufgeschrieben hat, kann sie belegen; wer sie im Kopf hatte, hat sie nach drei Jahren nicht mehr.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Keine Fachrichtungen, aber ein Einsatzgebiet, das der Betrieb festlegt und das im Kundenauftrag berücksichtigt wird
  • Sanitärtechnik
  • Heizungstechnik
  • Lüftungs- und Klimatechnik
  • Erneuerbare Energien und Umwelttechnik

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Werkstoffe, Bauelemente, Baugruppen und Instandhaltung

Themenschwerpunkte

  • Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen: Anreißen, Sägen, Feilen, Biegen, Gewinde
  • Bauelemente mit Maschinen fertigen, Werkstoffe der Versorgungstechnik unterscheiden
  • Baugruppen herstellen und montieren, Verbindungstechniken auswählen
  • Technische Systeme instand halten, Werkzeuge und Geräte warten
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz auf Baustelle und in der Werkstatt
  • Lernfelder 1 bis 4 mit 320 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Rohrleitung aus Kupfer abgelängt, entgratet und pressgefügt; Nenndurchmesser und Pressbacke dokumentiert.
  • Blechteil nach Zeichnung angefertigt, Biegekante berechnet und die Maße kontrolliert.
  • Gewinde an Stahlrohr geschnitten, mit Hanf eingedichtet und die Verbindung auf Dichtheit geprüft.
  • Werkzeuge und Pressgerät gewartet, die Prüffristen kontrolliert und die Wartung dokumentiert.

2. Ausbildungsjahr

Trinkwasser, Entwässerung, Wärmeverteilung – und Teil 1 mit 30 Prozent

Themenschwerpunkte

  • Trinkwasseranlagen installieren: Leitungsführung, Dämmung, Spülen und Inbetriebnahme
  • Entwässerungsanlagen installieren, Gefälle und Belüftung berücksichtigen
  • Wärmeverteilanlagen installieren, Heizflächen anbinden, Anlagen füllen und entlüften
  • Sanitärräume ausstatten, Objekte montieren und Anschlüsse herstellen
  • Teil 1 vor Ende des Jahres: Versorgungstechnik, sieben Stunden plus 60 Minuten schriftlich
  • Lernfelder 5 bis 8 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Trinkwasserleitung installiert, Druckprobe mit 15 bar durchgeführt und das Protokoll ausgefüllt.
  • Abwasserleitung verlegt, Gefälle mit 2 Prozent hergestellt und die Belüftung angeschlossen.
  • Heizkörper montiert, angebunden, die Anlage gefüllt und die Heizflächen entlüftet.
  • Waschtisch und WC montiert, Anschlüsse hergestellt und die Dichtheit geprüft.

3. Ausbildungsjahr

Wärmeerzeugung, erneuerbare Energien, Lufttechnik

Themenschwerpunkte

  • Trinkwassererwärmungsanlagen installieren, Speicher und Zirkulation einbinden
  • Wärmeerzeugungsanlagen für gasförmige Brennstoffe installieren, Abgasführung und Sicherheitseinrichtungen
  • Wärmeerzeugungsanlagen für flüssige und feste Brennstoffe installieren
  • Ressourcenschonende Wärmeerzeugungsanlagen installieren: Wärmepumpe, Solarthermie, Biomasse
  • Raumlufttechnische Anlagen installieren, Luftmengen und Kanalführung
  • Lernfelder 9 bis 13 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Gasbrennwertgerät angeschlossen, Abgasführung montiert und die Dichtheit der Gasleitung geprüft.
  • Solarthermieanlage befüllt, entlüftet und den Volumenstrom eingestellt.
  • Wärmepumpe angebunden, Pufferspeicher eingebunden und die Verrohrung gedämmt.
  • Lüftungskanal montiert, Volumenströme an den Ventilen eingestellt und die Werte notiert.

4. Ausbildungsjahr

Optimieren, instand halten – und der Kundenauftrag mit 35 Prozent

Themenschwerpunkte

  • Versorgungstechnische Anlagen einstellen und energetisch optimieren, hydraulischer Abgleich
  • Versorgungstechnische Anlagen instand halten, Störungen systematisch eingrenzen
  • Kundenberatung und Übergabe, Einweisung und Dokumentation
  • Arbeitsplanung: Material, Zeit, Reihenfolge, Schnittstellen zu anderen Gewerken
  • Vorbereitung auf den Kundenauftrag: 15 Stunden mit Dokumentation und Fachgespräch, Einsatzgebiet berücksichtigt
  • Lernfelder 14 und 15 mit 140 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Hydraulischen Abgleich durchgeführt, Voreinstellwerte gesetzt und die Rücklauftemperaturen gemessen.
  • Heizkurve angepasst und den Verbrauch über zwei Wochen mit dem Vorjahr verglichen.
  • Störung an einer Umwälzpumpe eingegrenzt, den Fehler belegt und die Instandsetzung dokumentiert.
  • Anlage an den Kunden übergeben, eingewiesen und das Übergabeprotokoll erstellt.

Beispiel-Wochenberichte Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 17 – 1. Ausbildungsjahr

Werkstatt und erste Baustelle
  • Montag: Rohre aus Kupfer abgelängt, entgratet und pressgefügt; Nenndurchmesser und Pressbacke notiert.
  • Dienstag: Gewinde an Stahlrohr geschnitten, mit Hanf eingedichtet und die Verbindung geprüft.
  • Mittwoch: Blechteil nach Zeichnung gefertigt, Biegekante berechnet und die Maße kontrolliert.
  • Donnerstag: Auf der Baustelle Leitungsführung aufgenommen und Befestigungsabstände nach Vorgabe gesetzt.
  • Freitag: Werkzeuge und Pressgerät gewartet, Prüffristen kontrolliert und die Wartung dokumentiert.

Berufsschule: Lernfeld 1 Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen, Lernfeld 3 Baugruppen herstellen und montieren.

Woche 30 – 2. Ausbildungsjahr

Sanitärinstallation Neubau
  • Montag: Trinkwasserleitungen im Erdgeschoss installiert und die Dämmung nach Vorgabe aufgebracht.
  • Dienstag: Abwasserleitung verlegt, Gefälle mit 2 Prozent hergestellt und die Belüftung angeschlossen.
  • Mittwoch: Druckprobe der Trinkwasserleitung mit 15 bar durchgeführt und das Protokoll ausgefüllt.
  • Donnerstag: Vorwandelemente gesetzt, ausgerichtet und die Anschlüsse hergestellt.
  • Freitag: Heizkörper montiert und angebunden, Anlage gefüllt und die Heizflächen entlüftet.

Berufsschule: Lernfeld 5 Trinkwasseranlagen installieren, Lernfeld 7 Wärmeverteilanlagen installieren.

Woche 11 – 4. Ausbildungsjahr

Heizungsmodernisierung und Kundenübergabe
  • Montag: Altanlage außer Betrieb genommen, entleert und den Rückbau dokumentiert.
  • Dienstag: Wärmepumpe aufgestellt, angebunden und den Pufferspeicher eingebunden.
  • Mittwoch: Hydraulischen Abgleich durchgeführt, Voreinstellwerte gesetzt und die Rücklauftemperaturen gemessen.
  • Donnerstag: Heizkurve eingestellt und die Betriebswerte nach zwei Tagen kontrolliert.
  • Freitag: Anlage an die Kundin übergeben, eingewiesen und das Übergabeprotokoll erstellt.

Berufsschule: Lernfeld 12 Ressourcenschonende Wärmeerzeugungsanlagen installieren, Lernfeld 14 Anlagen energetisch optimieren.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik besonders oft auf.

„Rohre montiert“ ohne Angaben

Schreib Werkstoff, Nenndurchmesser, Verbindungstechnik und was du geprüft hast. „Trinkwasserleitung in Kupfer 22 mm pressgefügt, Druckprobe mit 15 bar, Protokoll ausgefüllt“ ist derselbe Tag und ein Nachweis, an dem das Fachgespräch anknüpfen kann.

Prüfungen ohne Werte

Druckprobe, Dichtheitsprüfung, Abgasmessung, Volumenstrom, Rücklauftemperatur – all das erzeugt Zahlen. Ohne sie steht im Heft nur, dass geprüft wurde, nicht mit welchem Ergebnis. Der Prüfungsbereich Systemanalyse und Instandhaltung fragt genau nach diesen Zusammenhängen.

Das Einsatzgebiet fehlt

Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik oder erneuerbare Energien und Umwelttechnik: Eines davon legt der Betrieb fest, und es wird im Kundenauftrag mit 35 Prozent berücksichtigt. Wenn im Heft nicht erkennbar ist, welches bei dir gilt, fehlt dir der eigene Schwerpunkt auf dem Papier.

Arbeiten an Gas und an der Elektrik zu unklar beschrieben

Wer eine Gasleitung dicht geprüft hat, wer sie freigegeben hat und wer den elektrischen Anschluss hergestellt hat, gehört in den Eintrag. Das trennt begleitete Arbeit von eigener Verantwortung – und ist für den Betrieb der saubere Nachweis.

Werkstattzeit und Baustelle nicht getrennt

Die Lernfelder der ersten beiden Jahre und die des dritten und vierten unterscheiden sich stark. Wenn im Heft nicht erkennbar ist, ob du in der Werkstatt gefertigt oder auf der Baustelle installiert hast, verschwimmt der Verlauf deiner Ausbildung – und damit auch, was du zu Teil 1 schon konntest.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Welche Norm die Zulassung regelt, hängt an deinem Betrieb: im Industriebetrieb § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG, im Handwerksbetrieb § 36 Abs. 1 Nr. 2 HwO und bei gestreckter Gesellenprüfung zusätzlich § 36a HwO. Verlangt wird in beiden Fällen dasselbe: ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise, vorgelegt über den Ausbildenden. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng im Handwerksbetrieb die Handwerkskammer, im Industrie- oder Handelsbetrieb die IHK prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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