Azubi Bericht Logo
Land- und Baumaschinentechnik – spezialisiert auf Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Dein Berichtsheft für
Land- und Baumaschinenmechatroniker/in.

Erntemaschinen rüsten, Bagger prüfen, Hydrauliksysteme abdichten, Fahrwerke instand setzen – zwischen Hof, Baustelle und Werkstatt bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in in wenigen Minuten.

Maschinen-Alltag nachvollziehbar dokumentieren

AzubiBericht übersetzt deine Tätigkeiten in Diagnose, Hydraulik- und Fahrwerktechnik in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

Prüfungskonforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten an Landmaschinen, Baumaschinen und Anbaugeräten. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Fehlerspeicher eines Traktors ausgelesen und Diagnoseergebnis dokumentiert.

Hydraulikleitung getauscht, Anlage entlüftet und Betriebsdruck geprüft.

Wartung an einer Erntemaschine nach Herstellervorgaben durchgeführt.

Elektrische Störung an einer Baumaschine eingegrenzt und Steckverbindung instand gesetzt.

Ausbildung Land- und Baumaschinenmechatroniker/in: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3,5 Jahre

Zuständige Stelle

die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer, je nach Betrieb

Ausbildungsordnung

Verordnung über die Berufsausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker und zur Land- und Baumaschinenmechatronikerin vom 25. Juli 2008, geändert am 19. Juni 2014

Der Beruf ist doppelt anerkannt: als Handwerksberuf und als Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. In einem Handwerksbetrieb ist die Handwerkskammer zuständige Stelle und der Abschluss eine Gesellenprüfung, in einem Industriebetrieb die Industrie- und Handelskammer mit Abschlussprüfung. Bis 2014 hieß der Beruf Land- und Baumaschinenmechaniker.

Geprüft wird gestreckt in zwei Teilen, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden, erstreckt sich auf die ersten drei Ausbildungshalbjahre und zählt mit 30 Prozent.

Teil 1 besteht aus einem Prüfungsbereich mit drei Arbeitsaufgaben: ein funktionsfähiges Werkstück herstellen und prüfen, eine systematische Fehlersuche in Beleuchtungsanlage, Signaleinrichtung, Ladestromsystem oder Startsystem, und das Warten von Bauteilen oder Baugruppen. Prüfungszeit acht Stunden plus zwei Stunden schriftlich.

In Teil 2 trägt der Kundenauftrag 35 Prozent, Arbeitsplanung und Funktionsanalyse je 12,5 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent. Beim Kundenauftrag geht es unter anderem um das Inbetriebnehmen eines mechatronischen oder elektrohydraulischen Systems und um systematische Fehlersuche an Motor, Kraftübertragung, Fahrwerk, Lenkung, Bremsanlage oder Anbaugeräten.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Land- und Baumaschinenmechatroniker/in abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Service, Wartung und einfache Instandsetzung

Themenschwerpunkte

  • Service- und Wartungsarbeiten nach Herstellervorgaben: Intervalle, Betriebsstoffe, Prüfpunkte
  • Demontieren, Reparieren und Montieren von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Messen und Prüfen an Systemen: Messmittel, Sollwerte, Toleranzen
  • Betriebliche und technische Kommunikation: Auftragsunterlagen, Herstellerdokumentation, Kundenangaben
  • Bedienen von Fahrzeugen, Maschinen und Systemen auf dem Betriebsgelände
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie qualitätssichernde Maßnahmen

So kann es im Bericht stehen

  • Wartung an einem Traktor nach Herstellerplan durchgeführt und die Prüfpunkte abgehakt.
  • Beleuchtungsanlage geprüft, defekten Schalter ausgetauscht und die Funktion nachgewiesen.
  • Hydraulikölstand und -zustand kontrolliert und die Wechselintervalle aus der Dokumentation entnommen.
  • Auftragsunterlagen gelesen und die Kundenangabe zur Störung in eigene Worte gefasst.

2. Ausbildungsjahr

Motor, Elektrik und Hydraulik im Detail

Themenschwerpunkte

  • Instandhalten von Verbrennungsmotoren: Kraftstoff-, Kühl- und Schmiersystem, Abgasnachbehandlung
  • Fahrzeugelektrische Systeme prüfen und instand setzen: Ladesystem, Startsystem, Steuergeräte
  • Hydraulische Steuerungs- und Regelungssysteme prüfen und instand setzen
  • Herstellen von Bauteilen für Maschinen, Geräte und Anlagen: Fügen, Trennen, Umformen
  • Eingrenzen und Bestimmen von Fehlern, Störungen und Schäden
  • Prüfen, Einstellen und Anschließen mechanischer, pneumatischer und elektronischer Anlagen

So kann es im Bericht stehen

  • Fehlerspeicher ausgelesen, Messwerte mit den Sollwerten verglichen und die Diagnose dokumentiert.
  • Hydraulikleitung getauscht, Anlage entlüftet und den Betriebsdruck am Messanschluss geprüft.
  • Einspritzsystem geprüft und die Ursache eines unruhigen Motorlaufs eingegrenzt.
  • Bauteil aus Flachstahl gefertigt, geschweißt und am Anbaugerät montiert.

3. Ausbildungsjahr

Kraftübertragung, Fahrwerk und komplexe Steuerungen

Themenschwerpunkte

  • Kraftübertragungssysteme prüfen und instand setzen: Getriebe, Kupplungen, Antriebsstrang
  • Fahrwerke instand halten: Achsen, Lenkung, Bremsanlage, Bereifung
  • Komplexe Steuerungs- und Regelungssysteme prüfen und instand setzen, Bussysteme im Fahrzeug
  • Installieren von Maschinen und Anlagen, Ausrüsten und Umrüsten mit Zubehör
  • Prüfen von Abgasen und Einrichtungen zur Emissionsminderung
  • Instandsetzen von Fahrzeugen, Systemen und Betriebseinrichtungen

So kann es im Bericht stehen

  • Bremsanlage geprüft, Verschleißwerte aufgenommen und die Instandsetzung dokumentiert.
  • Störung im Bussystem eingegrenzt und eine korrodierte Steckverbindung als Ursache belegt.
  • Anbaugerät angebaut, Steuerung parametriert und die Funktion im Feld geprüft.
  • Getriebe demontiert, Lagerspiel gemessen und den Befund mit Fotos dokumentiert.

4. Ausbildungsjahr

Eigenständige Aufträge, Übergabe und Beratung

Themenschwerpunkte

  • Instandhalten von Maschinen, Geräten und Anlagen im Schwerpunkt des Betriebes
  • In- und Außerbetriebnehmen von Maschinen und Übergeben an Kunden
  • Kundenberatung: Zustand erklären, Maßnahmen begründen, Kosten einordnen
  • Herstellen und Prüfen elektrischer Stromanschlüsse
  • Arbeitsplanung für umfangreiche Instandsetzungen und Nachkalkulation
  • Prüfungsvorbereitung: Kundenauftrag dokumentieren und fachlich begründen

So kann es im Bericht stehen

  • Umfangreiche Instandsetzung geplant, Ersatzteile disponiert und den Termin mit dem Kunden abgestimmt.
  • Maschine nach der Instandsetzung in Betrieb genommen und die Übergabe protokolliert.
  • Kunden über Zustand und empfohlene Maßnahmen beraten und den Aufwand begründet.
  • Arbeitszeit nachkalkuliert und die Abweichung zur Vorgabezeit erklärt.

Beispiel-Wochenberichte Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 12 – 1. Ausbildungsjahr

Werkstatt, Service
  • Montag: Wartung an einem Traktor nach Herstellerplan begleitet und die Prüfpunkte gemeinsam abgearbeitet.
  • Dienstag: Öl- und Filterwechsel selbstständig durchgeführt und die Altölentsorgung nach Betriebsvorgabe dokumentiert.
  • Mittwoch: Beleuchtungsanlage geprüft, defekten Schalter getauscht und die Funktion vor der Übergabe nachgewiesen.
  • Donnerstag: Hydraulikölstand und -zustand kontrolliert und die Wechselintervalle aus der Dokumentation entnommen.
  • Freitag: Auftragsunterlagen von fünf Aufträgen gelesen und die Kundenangaben zu Störungen in eigene Worte gefasst.

Berufsschule: Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren, einfache Baugruppen prüfen und austauschen.

Woche 26 – 2. Ausbildungsjahr

Diagnose und Hydraulik
  • Montag: Fehlerspeicher eines Traktors ausgelesen und die Fehlercodes in der Herstellerdokumentation nachgeschlagen.
  • Dienstag: Messwerte am Einspritzsystem aufgenommen und mit den Sollwerten verglichen; Abweichung an einem Injektor festgestellt.
  • Mittwoch: Injektor ausgebaut, geprüft und ersetzt; Motorlauf danach unauffällig, Ergebnis dokumentiert.
  • Donnerstag: Undichte Hydraulikleitung getauscht, Anlage entlüftet und den Betriebsdruck am Messanschluss geprüft.
  • Freitag: Bauteil aus Flachstahl gefertigt, geschweißt und als Halterung am Anbaugerät montiert.

Berufsschule: Instandhalten von Verbrennungsmotoren, Prüfen und Instandsetzen hydraulischer Steuerungssysteme.

Woche 8 – 4. Ausbildungsjahr

Instandsetzung Erntemaschine
  • Montag: Schadensbild aufgenommen, Kundenangaben geprüft und den Umfang der Instandsetzung festgelegt.
  • Dienstag: Ersatzteile disponiert, Lieferzeit geklärt und den Werkstatttermin mit dem Kunden abgestimmt.
  • Mittwoch: Antriebsstrang demontiert, Lagerspiel gemessen und zwei Lager als verschlissen bewertet.
  • Donnerstag: Bauteile ersetzt, Antrieb ausgerichtet und die Spannung der Antriebsriemen eingestellt.
  • Freitag: Probelauf gefahren, Maschine übergeben, Kunden beraten und die Arbeitszeit nachkalkuliert.

Berufsschule: Instandhalten von Maschinen und Anlagen der Landmaschinentechnik, In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Land- und Baumaschinenmechatronikerinnen und -mechatroniker besonders oft auf.

Diagnose ohne Messwerte

„Fehler ausgelesen“ ist der Anfang, nicht das Ergebnis. Schreib auf, welchen Code du gefunden hast, welche Messwerte du geprüft hast und wodurch du die Ursache belegt hast. Genau dieser Weg ist Prüfungsstoff.

Saisonarbeit verschluckt Wochen

In der Ernte bleibt für das Heft keine Zeit, und danach fehlen sechs Wochen. Notiere in der Saison zumindest Maschine, Störung und Maßnahme in drei Zeilen – daraus lässt sich später ein Bericht machen, aus nichts nicht.

Land, Bau und Kommunaltechnik nicht unterschieden

Der Beruf deckt Landmaschinen, Baumaschinen und Forst-, Garten- und Kommunaltechnik ab, und die Berufsschule differenziert im vierten Jahr danach. Halte fest, an welchen Maschinenarten du gearbeitet hast.

Elektrik und Hydraulik nur am Rand

Der Name sagt Mechatroniker, nicht Mechaniker. Wenn über drei Jahre fast nur mechanische Arbeiten im Heft stehen, fehlt genau der Teil, der in Teil 1 mit der Fehlersuche an Ladestrom- und Startsystem geprüft wird.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Welche Norm die Zulassung regelt, hängt an deinem Betrieb: im Industriebetrieb § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG, im Handwerksbetrieb § 36 Abs. 1 Nr. 2 HwO und bei gestreckter Gesellenprüfung zusätzlich § 36a HwO. Verlangt wird in beiden Fällen dasselbe: ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise, vorgelegt über den Ausbildenden. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Ob für dich die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer zuständig ist, hängt am Betrieb – schau im Ausbildungsvertrag nach, wo er eingetragen ist. Das abgeschaltete Online-Berichtsheft ist ein IHK-Angebot; deine Nachweispflicht besteht in beiden Fällen.

Wie streng die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer, je nach Betrieb prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

Weiterlesen

Wähle deinen Plan für den Abschluss

Keine versteckten Kosten. Investiere in deine Sicherheit in der Abschlussprüfung.

Kurz nachrechnen

Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

Monats-Start3,99 € × 36 Monate
143,64 €
Jahres-Pass29,99 € × 3 Jahre
89,97 €
Sorglos-Paketeinmal zahlen, fertig
69,00 €

Das Sorglos-Paket kostet dich 44 Cent pro Wochenbericht. Danach nie wieder etwas.

Gerechnet auf 36 Monate Restausbildung (156 Wochenberichte). Bist du kürzer dabei, rechne entsprechend weniger. Alle Preise inkl. MwSt.

Jährlich
29,99 €/ Jahr
Jahresbericht sichern
  • 52 Wochen auf einmal
  • Konform zur Ausbildungsordnung
Empfohlen für Prüfung

Sorglos-Paket

69,00 €einmalig

Einmal zahlen, nie wieder Stress mit dem Berichtsheft – egal wie voll deine Schichten sind.

Komplettzugang sichern
Geld zurück, wenn dein Ausbilder oder deine Kammer einen erzeugten Bericht ablehnt. Bedingungen
Komplette Ausbildung (3+ Jahre)
Logik-Check und Abgleich mit dem Rahmenplan
Monatlich
3,99 €/ Monat
Jetzt testen
  • Jederzeit kündbar
  • 4 Berichte inklusive