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Garten- und Landschaftsbau – spezialisiert auf Gärtner/in – Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

Dein Berichtsheft für
Gärtner/in – Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.

Flächen modellieren, Wege und Terrassen bauen, Pflanzflächen anlegen, Grünanlagen pflegen – zwischen Baustelle, Pflegekolonne und Kundenberatung bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Gärtner/in – Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in wenigen Minuten.

GaLaBau-Einsätze nachvollziehbar dokumentieren

AzubiBericht übersetzt deine Tätigkeiten in Bodenbearbeitung, Pflanzarbeiten, Rasen- und Gehölzpflege, Wegebau, Terrassen- und Spielplatzbau in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

Kammerkonforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten wie Pflaster- und Plattenverlegung, Herstellung von Bauwerken im Außenbereich, Pflanzung und Pflege von Bäumen, Sträuchern und Stauden. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Gärtner/in Garten- und Landschaftsbau

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Pflanzfläche vorbereitet, Boden gelockert und Gehölze nach Pflanzplan gesetzt.

Pflasterfläche mit Gefälle angelegt und Höhen mit dem Nivelliergerät kontrolliert.

Rasenfläche angelegt, angewalzt und Bewässerung eingerichtet.

Pflegeschnitt an Sträuchern ausgeführt und Schnittgut fachgerecht entsorgt.

Ausbildung Gärtner/in Garten- und Landschaftsbau: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die Landwirtschaftskammer oder die vom Land bestimmte Stelle

Ausbildungsordnung

Verordnung über die Berufsausbildung zum Gärtner/zur Gärtnerin vom 6. März 1996

Der Garten- und Landschaftsbau ist eine der sieben Fachrichtungen des Ausbildungsberufs Gärtner. Zuständig ist nicht die Handwerkskammer, sondern die Landwirtschaftskammer beziehungsweise die vom Land bestimmte Stelle – der Gartenbau zählt rechtlich zu den Berufen der Landwirtschaft.

Geprüft wird nicht gestreckt: Die Zwischenprüfung soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden und geht nicht in das Ergebnis ein.

Die praktische Abschlussprüfung ist ein landschaftsgärtnerisches Gesamtwerk aus fünf zusammenhängenden Aufgaben in höchstens fünf Stunden – mindestens drei davon aus Baustellenabwicklung und Bautechnik, mindestens eine aus der Vegetationstechnik. Jede Aufgabe erläuterst du anschließend in einem Prüfungsgespräch.

Dazu kommen die Fächer Landschaftsgärtnerische Arbeiten (mündlich), Pflanzenkenntnisse, Betriebliche Zusammenhänge sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Die praktische Prüfung zählt 60 Prozent, die übrigen Prüfungen zusammen 40 Prozent. Die Pflanzenkenntnisse sind ein eigenes Fach – und genau dafür ist die laufende Pflanzendokumentation im Berichtsheft gedacht.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Garten- und Landschaftsbau
  • Baumschule
  • Friedhofsgärtnerei
  • Gemüsebau
  • Obstbau
  • Staudengärtnerei
  • Zierpflanzenbau

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Auch hier gibt die zuständige Stelle mehr vor als das Gesetz

  • Die Ausbildungsordnung verpflichtet dich ausdrücklich zum Führen eines Berichtsheftes als Ausbildungsnachweis.
  • Für den Garten- und Landschaftsbau ist ein bestimmtes Berichtsheft vorgesehen, das über die Ausbildungsförderungsgesellschaft des Gartenbaus beziehungsweise den GaLaBau-Service bezogen wird.
  • Der eigentliche Ausbildungsnachweis-Teil muss für die Zulassung zur Abschlussprüfung vollständig bearbeitet sein.
  • Empfohlen werden von den zuständigen Stellen über die Ausbildungszeit hinweg rund 20 Erfahrungs- beziehungsweise Projektberichte und etwa 50 Pflanzenbeschreibungen, die bekannte „Pflanze der Woche“.
  • Zur Prüfung ist das Heft in Papierform vorzulegen; einzelne Kammern weisen ausdrücklich darauf hin, dass eine digitale Fassung dafür nicht genügt.

Die Anforderungen unterscheiden sich je Bundesland; die Beispiele stammen aus Bayern und Niedersachsen, Stand 2023 und 2024. Was für dich gilt, steht im Merkblatt deiner zuständigen Stelle.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Gärtner/in Garten- und Landschaftsbau abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Boden, Pflanzen und Betriebsausstattung

Themenschwerpunkte

  • Böden, Erden und Substrate: Bodenarten, Struktur, Nährstoffe, Verbesserung
  • Pflanzen und ihre Verwendung: Bestimmen, Standortansprüche, Pflanzenschutz im Grundlagenteil
  • Maschinen, Geräte und Werkstoffe: Bedienung, Pflege, Arbeitssicherheit
  • Standortaufnahme und Informationsbeschaffung als Grundlage jeder Maßnahme
  • Natur- und Umweltschutz auf der Baustelle und in der Pflege
  • Der Ausbildungsbetrieb: Leistungen, Organisation, Betriebs- und Marktwirtschaft

So kann es im Bericht stehen

  • Boden angesprochen, Bodenart über die Fingerprobe bestimmt und die Verbesserung vorgeschlagen.
  • Gehölze nach Pflanzplan gesetzt, Pflanzgrube nach Ballengröße ausgehoben und angegossen.
  • Freischneider und Motorsense nach Einweisung bedient und die Schutzausrüstung vorher kontrolliert.
  • Zehn Pflanzen der Woche bestimmt, beschrieben und Standortansprüche im Berichtsheft festgehalten.

2. Ausbildungsjahr

Erdarbeiten, befestigte Flächen und Vegetationstechnik

Themenschwerpunkte

  • Erdarbeiten sowie Be- und Entwässerungsmaßnahmen: Aushub, Planum, Drainage
  • Herstellen befestigter Flächen: Unterbau, Tragschicht, Bettung, Pflasterverband, Gefälle
  • Bauwerke in Außenanlagen: Mauern, Stufen, Einfassungen, Fundamente
  • Vegetationstechnische Arbeiten: Rasenansaat, Pflanzung, Bodenverbesserung, Bewässerung
  • Betriebliche Abläufe und wirtschaftliche Zusammenhänge auf der Baustelle
  • Vermessen und Abstecken: Nivelliergerät, Höhen, Fluchten, Gefälleberechnung

So kann es im Bericht stehen

  • Aushub hergestellt, Planum abgezogen und die Höhen mit dem Nivelliergerät kontrolliert.
  • Pflasterfläche mit 2 Prozent Gefälle angelegt und den Verband nach Vorgabe eingehalten.
  • Trockenmauer aufgebaut, Hintermauerung mit Schotter hergestellt und die Standsicherheit geprüft.
  • Rasenfläche angelegt, angewalzt und die Bewässerung mit Einbaudüsen eingerichtet.

3. Ausbildungsjahr

Baustellen abwickeln, kalkulieren, übergeben

Themenschwerpunkte

  • Baustellen vorbereiten, einrichten und abwickeln: Absicherung, Logistik, Abläufe
  • Leistungsverzeichnis und Bauzeitenplan lesen und die eigene Arbeit daran ausrichten
  • Kalkulation mit Lohn-, Maschinen- und Materialkosten, Zwischen- und Nachkalkulation
  • Anspruchsvolle bautechnische Leistungen und ihre Qualitätsanforderungen
  • Pflegemaßnahmen fachgerecht planen und ausführen, Entwicklungspflege
  • Qualitätsmanagement, Abnahme und Übergabe an den Auftraggeber

So kann es im Bericht stehen

  • Baustelle eingerichtet, Absicherung zum Gehweg hergestellt und die Lagerflächen festgelegt.
  • Leistungsverzeichnis gelesen und die Positionen mit dem tatsächlichen Aufmaß abgeglichen.
  • Aufmaß erstellt, Massen berechnet und die Abweichung zur Kalkulation dokumentiert.
  • Abnahme mit dem Auftraggeber begleitet und die Pflegehinweise schriftlich übergeben.

Beispiel-Wochenberichte Gärtner/in Garten- und Landschaftsbau

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 14 – 1. Ausbildungsjahr

Pflanzung und Pflege in einer Wohnanlage
  • Montag: Boden angesprochen, Bodenart über die Fingerprobe bestimmt und die Verbesserung mit Kompost vorgeschlagen.
  • Dienstag: Pflanzgruben nach Ballengröße ausgehoben und 23 Gehölze nach Pflanzplan gesetzt und angegossen.
  • Mittwoch: Baumverankerung mit Dreibock hergestellt und die Bindung ohne Einschnürung angebracht.
  • Donnerstag: Pflegeschnitt an Sträuchern ausgeführt und das Schnittgut getrennt zur Kompostierung abgefahren.
  • Freitag: Zehn Pflanzen der Woche bestimmt, beschrieben und Standortansprüche im Berichtsheft festgehalten.

Berufsschule: Standortaufnahme, Pflanzen und ihre Verwendung, Grundlagen der Betriebsausstattung.

Woche 23 – 2. Ausbildungsjahr

Wegebau in einem Privatgarten
  • Montag: Fläche abgesteckt, Höhen mit dem Nivelliergerät aufgenommen und das Gefälle zum Ablauf mit 2 Prozent festgelegt.
  • Dienstag: Aushub hergestellt, Boden abtransportiert und das Planum lagenweise verdichtet.
  • Mittwoch: Tragschicht eingebaut, verdichtet und die Einbaudicke an vier Stellen kontrolliert.
  • Donnerstag: Bettung abgezogen und Pflaster im Läuferverband gesetzt; Randsteine in Beton gesetzt.
  • Freitag: Fläche abgerüttelt, verfugt und das Gefälle mit der Schlauchwaage nachgeprüft.

Berufsschule: Herstellen befestigter Flächen, Bau- und Pflegemaßnahmen, Vermessung und Gefälleberechnung.

Woche 12 – 3. Ausbildungsjahr

Baustellenabwicklung Außenanlage
  • Montag: Baustelle eingerichtet, Absicherung zum Gehweg hergestellt und die Anlieferzeiten mit der Bauleitung abgestimmt.
  • Dienstag: Leistungsverzeichnis durchgearbeitet und zwei Positionen mit der Bauleitung geklärt, weil die Massen nicht zum Plan passten.
  • Mittwoch: Trockenmauer aufgebaut, Hintermauerung mit Schotter hergestellt und die Standsicherheit geprüft.
  • Donnerstag: Aufmaß erstellt, Massen berechnet und die Abweichung von 8 Quadratmetern zur Kalkulation dokumentiert.
  • Freitag: Abnahme mit dem Auftraggeber begleitet, Restpunkte notiert und die Pflegehinweise schriftlich übergeben.

Berufsschule: Organisation und Kontrolle von Bauleistungen, Kalkulation mit Lohn-, Maschinen- und Materialkosten.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Gärtner/in Garten- und Landschaftsbau

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner besonders oft auf.

Pflanzendokumentation liegen lassen

Pflanzenkenntnisse sind ein eigenes Prüfungsfach, und die „Pflanze der Woche“ ist genau dafür gedacht. Wer sie über drei Jahre sammelt, hat am Ende ein eigenes Nachschlagewerk; wer sie nachträgt, schreibt aus dem Katalog ab und lernt nichts.

„Pflaster gelegt“ ohne Aufbau

Der Lerninhalt steckt im Aufbau: Planum, Tragschicht, Bettung, Verband, Gefälle. Nenne die Schichten und das Gefälle, dann zeigt der Eintrag, dass du die Fläche verstanden und nicht nur gebaut hast.

Baustellen ohne Maße

Quadratmeter, Höhen, Einbaudicken, Verdichtungsgrade: Die Zahlen unterscheiden einen Bericht von einer Erinnerung. Sie helfen dir auch später, wenn du im Prüfungsgespräch eine Aufgabe erklären musst.

Wintermonate klaffen

Im Winter laufen Pflege, Werkstatt, Planung und Gerätewartung – das ist Ausbildungsinhalt und gehört ins Heft. Leere Wochen von November bis Februar fallen bei der Kontrolle sofort auf.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Für dich ist nicht die IHK zuständig, sondern die Landwirtschaftskammer oder die vom Land bestimmte Stelle. Das abgeschaltete IHK-Berichtsheft war für dich also nicht die maßgebliche Plattform – die Vorgaben deiner zuständigen Stelle gelten unverändert weiter.

Wie streng die Landwirtschaftskammer oder die vom Land bestimmte Stelle prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

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