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Ausbau und Oberfläche – spezialisiert auf Maler/in und Lackierer/in

Dein Berichtsheft für
Maler/in und Lackierer/in.

Abkleben, spachteln, schleifen, grundieren, streichen, lackieren – zwischen Baustelle, Materialwechsel und Termindruck bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Maler/in und Lackierer/in in wenigen Minuten.

Oberflächenarbeiten nachvollziehbar dokumentieren

AzubiBericht übersetzt deine Tätigkeiten bei Untergrund, Beschichtung und Lackierung in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

Prüfungskonforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten im Maler- und Lackiererhandwerk wie Untergrundprüfung, Spachtel- und Schleifarbeiten, Beschichtungsaufbau und Lackierung. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Maler/in und Lackierer/in

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Untergrund geprüft, Altbeschichtung angeschliffen und Haftgrund aufgetragen.

Wandfläche gespachtelt, geschliffen und in zwei Arbeitsgängen beschichtet.

Tapezierarbeiten ausgeführt und Anschlüsse an Decke und Sockel sauber geschnitten.

Arbeitsplatz abgeklebt und abgedeckt sowie Materialverbrauch für die Nachkalkulation erfasst.

Ausbildung Maler/in und Lackierer/in: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die Handwerkskammer

Ausbildungsordnung

Maler- und Lackiererausbildungsverordnung vom 29. Juni 2021, in Kraft seit 1. August 2021

Geprüft wird als gestreckte Gesellenprüfung in zwei Teilen; eine gesonderte Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 findet am Ende des vierten Ausbildungshalbjahres statt, Teil 2 am Ende der Ausbildung. Den genauen Termin legt die zuständige Stelle fest.

Teil 1 zählt mit 30 Prozent in das Gesamtergebnis, und zwar in allen fünf Fachrichtungen gleich. Er besteht aus einem Prüfungsprodukt mit Dokumentation, einem kurzen auftragsbezogenen Fachgespräch und schriftlichen Aufgaben. Die Inhalte dafür kommen aus den ersten zwei Ausbildungsjahren – genau dem Zeitraum, den dein Berichtsheft dann belegt.

In Teil 2 hat der Prüfungsbereich „Ausführen eines Kundenauftrags“ mit 40 Prozent das größte Gewicht. Dazu kommen zwei fachrichtungsspezifische Bereiche und Wirtschafts- und Sozialkunde mit je 10 Prozent.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Gestaltung und Instandhaltung
  • Energieeffizienz- und Gestaltungstechnik
  • Kirchenmalerei und Denkmalpflege
  • Bauten- und Korrosionsschutz
  • Ausbautechnik und Oberflächengestaltung

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Maler/in und Lackierer/in abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Untergründe beurteilen und erste Beschichtungen

Themenschwerpunkte

  • Untergründe prüfen und bewerten: Saugfähigkeit, Festigkeit, Feuchte, Haftung von Altbeschichtungen
  • Oberflächen vorbereiten und beschichten: Reinigen, Schleifen, Grundieren, Auftragsverfahren
  • Nichtmetallische Untergründe bearbeiten: Putz, Beton, Holz, Gipsbauplatten
  • Metallische Untergründe bearbeiten: Entrosten, Korrosionsschutzgrundierung, Haftvermittler
  • Oberflächen gestalten: Farbordnungssysteme, Farbtöne mischen, einfache Gestaltungstechniken
  • Baustelle einrichten und sichern, Abdecken und Abkleben, Umgang mit Gefahrstoffen

So kann es im Bericht stehen

  • Untergrund mit Kratz- und Wischprobe geprüft und die Vorbehandlung daraus abgeleitet.
  • Wandfläche gespachtelt, geschliffen und in zwei Arbeitsgängen mit Dispersionsfarbe beschichtet.
  • Stahlbauteil entrostet, Haftgrund aufgetragen und die Schichtdicke stichprobenweise geprüft.
  • Farbton nach Vorlage gemischt und die Abweichung an einer Probefläche beurteilt.

2. Ausbildungsjahr

Instandsetzen, Putz, Trockenbau und Bekleidungen

Themenschwerpunkte

  • Überholungs- und Erneuerungsbeschichtungen: alte Anstriche bewerten, entfernen, überarbeiten
  • Trockenbauelemente verarbeiten: Ständerwerk, Beplankung, Fugenausbildung, Q-Stufen
  • Putzoberflächen erstellen und instand setzen: Putzsysteme, Untergrundvorbereitung, Armierung
  • Oberflächen bekleiden und gestalten: Tapeten, Wandbeläge, Anschlüsse und Passungen
  • Werkstoffkunde: Bindemittel, Lösemittel, Pigmente, Verträglichkeit von Systemen
  • Aufmaß und Materialbedarf: Flächen berechnen, Verbrauch abschätzen, Verschnitt berücksichtigen

So kann es im Bericht stehen

  • Schadstelle im Innenputz freigelegt, Armierungsgewebe eingelegt und die Fläche oberflächengleich hergestellt.
  • Trockenbauwand beplankt, Fugen verspachtelt und die Oberfläche auf die vereinbarte Qualitätsstufe gebracht.
  • Wandfläche tapeziert und die Anschlüsse an Decke und Sockel sauber geschnitten.
  • Materialbedarf für einen Raum aus dem Aufmaß berechnet und den Verschnitt begründet eingerechnet.

3. Ausbildungsjahr

Fassade, Dämmung und der eigene Kundenauftrag

Themenschwerpunkte

  • Schutz- und Spezialbeschichtungen: Beanspruchungsklassen, Systemaufbau, Trocknungszeiten
  • Wärmedämmmaßnahmen: Systeme, Befestigung, Anschlüsse, Vermeidung von Wärmebrücken
  • Fassaden beschichten und gestalten: Untergrundbeurteilung im Außenbereich, Witterungseinflüsse
  • Fachrichtungsspezifische Inhalte je nach Schwerpunkt des Betriebes
  • Kundenorientierte Auftragsabwicklung: Beratung, Angebot, Abnahme, Reklamationen
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Übergabe der Leistung an den Kunden

So kann es im Bericht stehen

  • Fassade beurteilt, Algenbefall festgestellt und die Vorbehandlung mit dem Systemhersteller abgeglichen.
  • Dämmplatten geklebt und gedübelt, Armierungsschicht aufgebracht und die Anschlüsse ausgebildet.
  • Kundenauftrag von der Beratung bis zur Abnahme begleitet und die Leistungen dokumentiert.
  • Beschichtungssystem nach Beanspruchungsklasse ausgewählt und die Auswahl schriftlich begründet.

Beispiel-Wochenberichte Maler/in und Lackierer/in

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 9 – 1. Ausbildungsjahr

Innenausbau, Wohnungsrenovierung
  • Montag: Baustelle eingerichtet, Böden abgedeckt und Klebebänder nach Untergrund ausgewählt; empfindliche Tapetenkanten mit Feinkrepp geschützt.
  • Dienstag: Untergrund mit Kratz- und Wischprobe geprüft; kreidende Altbeschichtung festgestellt und Tiefgrund als Vorbehandlung festgelegt.
  • Mittwoch: Löcher und Risse gespachtelt, nach Trocknung geschliffen und die Fläche staubfrei abgesaugt.
  • Donnerstag: Wandflächen grundiert und in der ersten Lage gestrichen; Ansatzstellen durch nass-in-nass-Arbeiten vermieden.
  • Freitag: Zweite Lage aufgetragen, Ergebnis im Streiflicht kontrolliert und zwei Nachbesserungsstellen markiert.

Berufsschule: Oberflächen vorbereiten und beschichten, Eigenschaften nichtmetallischer Untergründe, Arbeitsschutz beim Schleifen.

Woche 20 – 2. Ausbildungsjahr

Trockenbau und Putzinstandsetzung
  • Montag: Ständerwerk für eine Trennwand gestellt, Achsmaße geprüft und die Beplankung zugeschnitten.
  • Dienstag: Platten verschraubt, Fugen mit Bewehrungsstreifen verspachtelt und die erste Spachtellage aufgezogen.
  • Mittwoch: Zweite Spachtellage aufgezogen, geschliffen und die Oberfläche auf die vereinbarte Qualitätsstufe gebracht.
  • Donnerstag: Schadstelle im Altputz freigelegt, Armierungsgewebe eingelegt und oberflächengleich zur Bestandsfläche geschlossen.
  • Freitag: Materialbedarf für den nächsten Raum aus dem Aufmaß berechnet und den Verschnitt mit der Rollenbreite begründet.

Berufsschule: Trockenbauelemente verarbeiten, Putzsysteme und ihre Untergründe, Flächenberechnung und Materialbedarf.

Woche 12 – 3. Ausbildungsjahr

Fassade und Wärmedämmung
  • Montag: Fassade beurteilt, Algenbefall und lose Altbeschichtung festgestellt und die Vorbehandlung mit dem Hersteller abgestimmt.
  • Dienstag: Gerüst abgenommen, Fassade gereinigt und die Flächen für die Dämmung vorbereitet.
  • Mittwoch: Dämmplatten geklebt, im Verband versetzt und nach Dübelplan mechanisch befestigt.
  • Donnerstag: Armierungsschicht mit Gewebe aufgebracht und die Anschlüsse an Fenster und Sockel ausgebildet.
  • Freitag: Oberputz aufgezogen und strukturiert; Witterungsbedingungen geprüft und die Verarbeitungstemperatur dokumentiert.

Berufsschule: Wärmedämmverbundsysteme, Wärmebrücken, Beanspruchungsklassen von Beschichtungen.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Maler/in und Lackierer/in

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Malerinnen und Maler besonders oft auf.

„Wand gestrichen“ als Standardsatz

Das Handwerk steckt in der Vorbereitung. Untergrund, Prüfergebnis, Vorbehandlung, Anzahl der Lagen – das ist der Inhalt. Wer nur das Streichen notiert, lässt vier Fünftel der Arbeit weg.

Produkte statt Systeme

Markennamen sagen dem Prüfungsausschuss wenig. Schreib die Art des Materials und den Systemaufbau: Tiefgrund, Haftbrücke, Armierung, Oberputz. Danach wird gefragt, nicht nach dem Eimer.

Gefahrstoffe und Schutz fehlen

Schleifstaub, Lösemittel, Arbeiten auf dem Gerüst – das gehört in den Bericht, wenn es Thema war. Ein Heft ohne jede Schutzmaßnahme über drei Jahre ist unglaubwürdig.

Fachrichtung nie erkennbar

Ab dem dritten Jahr unterscheidet sich die Ausbildung nach Fachrichtung, und zwei Prüfungsbereiche in Teil 2 hängen daran. Schreib mit, welchen Schwerpunkt dein Betrieb hat und welche Arbeiten dazu gehören.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Zur Gesellenprüfung zugelassen wird nach § 36 Abs. 1 Nr. 2 HwO nur, wer den Ausbildungsnachweis geführt und vorgelegt hat; bei einer gestreckten Gesellenprüfung entscheidet die Kammer nach § 36a HwO über Teil 1 und Teil 2 getrennt, der Nachweis zählt also schon für Teil 1. Für Handwerksberufe verdrängt die Handwerksordnung dabei die §§ 27 bis 49 BBiG (§ 3 Abs. 3 BBiG) – § 43 BBiG, den viele Ratgeber nennen, gilt hier nicht. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Zuständig ist bei dir die Handwerkskammer. Das abgeschaltete Online-Berichtsheft ist ein Angebot der Industrie- und Handelskammern; die Nachweispflicht aus dem Berufsbildungsgesetz gilt für dich trotzdem unverändert.

Wie streng die Handwerkskammer prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

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