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Kaufmännische Ausbildung – spezialisiert auf Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

Dein Berichtsheft für
Sport- und Fitnesskaufmann/-frau.

Trainingspläne erstellen, Mitglieder beraten, Kurse betreuen, Verträge verwalten – im Studioalltag bleibt wenig Zeit fürs Schreiben. AzubiBericht erstellt dir ein IHK-sicheres Berichtsheft als Sport- und Fitnesskaufmann/-frau in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf deine Ausbildung

AzubiBericht übersetzt deinen Ausbildungsalltag in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an offiziellen Rahmenlehrplänen für kaufmännische Berufe. Deine Tätigkeiten werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Probetraining begleitet, Trainingsziele aufgenommen und einen Plan vorbereitet.

Mitgliedsvertrag erklärt, Unterlagen erfasst und den Beitragseinzug angelegt.

Kursplan für das Quartal erstellt und die Trainerbelegung abgestimmt.

Auslastung der Kurse ausgewertet und Vorschläge für das Angebot vorgelegt.

Ausbildung Sport- und Fitnesskaufmann/-frau: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die IHK

Ausbildungsordnung

Verordnung über die Berufsausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann/zur Sport- und Fitnesskauffrau (Sport/FitnessAusbV) vom 4. Juli 2007, in Kraft seit 1. August 2007 und seither unverändert

Drei Jahre, zuständige Stelle ist die IHK. Nicht zu verwechseln mit dem Sportfachmann: Das ist ein eigener Beruf mit eigener Verordnung, nur der Rahmenlehrplan der Berufsschule ist teilweise gemeinsam.

Geprüft wird klassisch. Die Zwischenprüfung soll zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres liegen, dauert 120 Minuten und deckt die Inhalte des ersten Jahres ab; der Prüfungsbereich heißt „Leistungsprozesse im Sport- und Fitnessbereich“. Das Ergebnis zählt nicht zur Abschlussnote, die Teilnahme ist aber Zulassungsvoraussetzung.

Die Abschlussprüfung hat vier Bereiche: „Kaufmännische Steuerung von Sport- und Fitnessaktionen“ schriftlich in 120 Minuten mit 30 Prozent, „Angebotsentwicklung und Verkauf“ schriftlich in 90 Minuten mit 30 Prozent, „Trainingsplanung und Beratung“ mit 30 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent.

Der Bereich Trainingsplanung und Beratung besteht aus zwei Teilen: einer schriftlichen Aufgabe über 30 Minuten, in der du einen Trainingsplan erstellst (40 Prozent des Bereichs), und einer Gesprächssimulation über 15 Minuten (60 Prozent). Beratungsgespräche gehören deshalb genauso ins Heft wie Zahlen.

Ein benanntes Sperrfach gibt es nicht. Bestanden ist, wer im Gesamtergebnis und in mindestens drei der vier Bereiche mindestens ausreichend ist und in keinem ungenügend. Eine mündliche Ergänzungsprüfung ist auf Antrag in einem schriftlichen Bereich möglich, Gewichtung zwei zu eins.

Fachrichtungen, Schwerpunkte oder Wahlqualifikationen kennt die Verordnung nicht. Dafür ist die Position „Sport und Bewegung“ – Eingangschecks, Trainingspläne, Gesundheitsberatung, Trainingsmethoden – laut zeitlicher Gliederung während der gesamten Ausbildung zu vermitteln. Sie darf in keinem Ausbildungsjahr im Heft fehlen.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Sport- und Fitnesskaufmann/-frau abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Betrieb, Trainingsfläche, Kasse und Kalkulation

Themenschwerpunkte

  • Sport und Bewegung: Eingangscheck, Trainingsplan, anatomische und ernährungsbezogene Grundlagen
  • Betriebliche Ablauforganisation und Qualitätssicherung, Nutzungs- und Belegungspläne
  • Leistungsangebote des Betriebs kennen und erklären
  • Technischer Betriebsablauf und Betriebssicherheit, Verkehrssicherungspflicht
  • Rechnungsvorgänge und Kalkulation, Beitragseinzug
  • Lernfelder 1 bis 4: Betrieb erkunden, Ausbildung mitgestalten, Geschäftsprozesse erfassen, Märkte analysieren

So kann es im Bericht stehen

  • Eingangscheck mit Anamnesebogen durchgeführt und einen Trainingsplan nach den Trainingsprinzipien erstellt.
  • Nutzungs-, Belegungs- und Personaleinsatzplan für den Kursbereich erstellt.
  • Verkehrssicherungspflicht im laufenden Betrieb kontrolliert, Gerätestörung dokumentiert und die Instandsetzung veranlasst.
  • Mitgliedsbeiträge eingezogen und Rücklastschriften im Mitgliedskonto bearbeitet.

2. Ausbildungsjahr

Markt, Verkauf, Werbung, Veranstaltungen

Themenschwerpunkte

  • Märkte und Zielgruppen analysieren, Wettbewerber vergleichen
  • Verkauf: Mitgliedsverträge, Widerrufs- und Kündigungsregeln
  • Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Werbemittel und Werbekosten
  • Beschaffung: Angebote einholen und auswerten
  • Planung und Organisation von Veranstaltungen
  • Lernfelder 5 bis 8: Leistungsangebot und Werbekonzeption, Sachleistungen beschaffen, Leistungen anbieten, Veranstaltungen organisieren

So kann es im Bericht stehen

  • Preise, Leistungen und Konditionen von drei Wettbewerbern verglichen und ausgewertet.
  • Mitgliedsvertrag abgeschlossen und über Widerruf sowie Kündigungsfristen aufgeklärt.
  • Angebote für Kursleiterhonorare eingeholt und wirtschaftlich wie fachlich bewertet.
  • Werbemittel für eine Rückgewinnungsaktion ausgewählt und die Werbekosten kalkuliert.

3. Ausbildungsjahr

Rechnungswesen, Controlling, Personal

Themenschwerpunkte

  • Betriebliches Rechnungswesen: Zahlungsverkehr, Mahnwesen, Kontenplan
  • Vorbereitende Abschlussarbeiten und Inventur
  • Controlling: Kennzahlen ermitteln und auswerten
  • Personalwirtschaft: Arbeitsverträge, Entgeltabrechnung, Personaleinsatz
  • Sport und Bewegung weiterhin: Beratung und Trainingsplanung auf Prüfungsniveau
  • Lernfelder 9 bis 12: Kunden sportfachlich beraten, Investitionen vorbereiten, Geschäftsprozesse steuern, Personalaufgaben

So kann es im Bericht stehen

  • Zahlungsverkehr und Mahnwesen nach betrieblichem Kontenplan bearbeitet.
  • Inventur der Trainingsgeräte durchgeführt und vorbereitende Abschlussarbeiten erledigt.
  • Mitgliederfluktuation ausgewertet und die Kennzahlen für die Geschäftsleitung aufbereitet.
  • Arbeitsvertrag für eine Aushilfe vorbereitet und die Positionen der Entgeltabrechnung erläutert.

Beispiel-Wochenberichte Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 12 – 1. Ausbildungsjahr

Trainingsfläche und Empfang
  • Montag: Zwei Eingangschecks durchgeführt, Anamnesebögen ausgewertet und Trainingsziele festgehalten.
  • Dienstag: Trainingspläne erstellt und die Übungsausführung auf der Fläche korrigiert.
  • Mittwoch: Belegungsplan für die Kurswoche erstellt und mit den Trainern abgestimmt.
  • Donnerstag: Gerätecheck durchgeführt, defektes Kabelzugseil gemeldet und die Instandsetzung beauftragt.
  • Freitag: Beitragslauf kontrolliert, drei Rücklastschriften bearbeitet und die Mitglieder informiert.

Berufsschule: Lernfeld 1 Den Betrieb erkunden und darstellen, Lernfeld 3 Geschäftsprozesse erfassen.

Woche 25 – 2. Ausbildungsjahr

Marketing und Verkauf
  • Montag: Wettbewerbsanalyse für drei Anbieter im Umkreis erstellt und Preisstruktur verglichen.
  • Dienstag: Verkaufsgespräch geführt, Probetraining vereinbart und den Bedarf dokumentiert.
  • Mittwoch: Mitgliedsvertrag abgeschlossen, Widerrufsrecht erklärt und die Unterlagen erfasst.
  • Donnerstag: Werbemittel für die Sommeraktion ausgewählt und die Kosten kalkuliert.
  • Freitag: Ablaufplan für ein internes Turnier erstellt und die Helfer eingeteilt.

Berufsschule: Lernfeld 5 Leistungsangebot und Werbekonzeption, Lernfeld 8 Veranstaltungen organisieren.

Woche 19 – 3. Ausbildungsjahr

Verwaltung und Controlling
  • Montag: Offene Posten geprüft, Mahnlauf vorbereitet und den Kontenplan abgeglichen.
  • Dienstag: Inventur der Trainingsgeräte durchgeführt und Abweichungen dokumentiert.
  • Mittwoch: Kennzahlen zur Mitgliederfluktuation ausgewertet und eine Maßnahme vorgeschlagen.
  • Donnerstag: Arbeitsvertrag für eine Aushilfe vorbereitet und die Entgeltabrechnung nachvollzogen.
  • Freitag: Beratungsgespräch zur Trainingsplanung geführt und den Plan nach dem Gespräch angepasst.

Berufsschule: Lernfeld 11 Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern, Lernfeld 12 Personalwirtschaft.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Sport- und Fitnesskaufleute besonders oft auf.

Sport und Bewegung fehlt in einem Jahr

Diese Position ist während der gesamten Ausbildung zu vermitteln und ist zugleich Gegenstand des Prüfungsbereichs Trainingsplanung und Beratung mit 30 Prozent Gewicht. Ein Ausbildungsjahr ohne Eingangscheck, Trainingsplan oder Beratung im Heft passt nicht zur zeitlichen Gliederung.

Nur Theke und Kasse

Die kaufmännischen Blöcke – Kalkulation, Rechnungswesen, Controlling, Personal – sind zwei von vier Prüfungsbereichen mit zusammen 60 Prozent. Wer nur Fläche und Empfang dokumentiert, lässt die Hälfte der Prüfung unbelegt.

Keine Zeitangaben

Die Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses verlangt, dass die zeitliche Dauer der Tätigkeiten erkennbar ist, und mehrere IHKs verlangen wöchentliche Einträge mit Zeitangaben. Bei Schichtdienst ist das der Punkt, an dem Hefte auffallen.

Beratungsgespräche kommen nie vor

60 Prozent des Bereichs Trainingsplanung sind eine Gesprächssimulation. Wer im Heft nie ein Beratungsgespräch beschreibt, übt genau das nicht – und hat in der Prüfung keine eigenen Beispiele zur Hand.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die IHK prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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Jahres-Pass29,99 € × 3 Jahre
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Das Sorglos-Paket kostet dich 44 Cent pro Wochenbericht. Danach nie wieder etwas.

Gerechnet auf 36 Monate Restausbildung (156 Wochenberichte). Bist du kürzer dabei, rechne entsprechend weniger. Alle Preise inkl. MwSt.

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