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Kaufmännische Ausbildung – spezialisiert auf Kaufmann/-frau im E-Commerce

Dein Berichtsheft für
Kaufmann/-frau im E-Commerce.

Produktdaten pflegen, Listings optimieren, Kampagnen auswerten, Retouren bearbeiten – im Online-Handel bleibt wenig Zeit fürs Schreiben. AzubiBericht erstellt dir ein IHK-sicheres Berichtsheft als Kaufmann/-frau im E-Commerce in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf deine Ausbildung

AzubiBericht übersetzt deinen Ausbildungsalltag in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an offiziellen Rahmenlehrplänen für kaufmännische Berufe. Deine Tätigkeiten werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Kaufmann/-frau im E-Commerce

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Artikel im Shopsystem angelegt, Produkttexte erstellt und Bilder zugeordnet.

Bestellungen geprüft, Zahlungsarten abgeglichen und den Versand angestoßen.

Retoure bearbeitet, Ware bewertet und den Vorgang im System abgeschlossen.

Shopkennzahlen ausgewertet, Abbruchquote im Bestellprozess beobachtet und Vorschläge notiert.

Ausbildung Kaufmann/-frau im E-Commerce: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die IHK, bei Ausbildung in einem Handwerksbetrieb die Handwerkskammer

Ausbildungsordnung

E-Commerce-Kaufleute-Ausbildungsverordnung (EComKflAusbV) vom 13. Dezember 2017, in Kraft seit 1. August 2018 und seither unverändert

Drei Jahre, zuständige Stelle ist im Regelfall die IHK. Bildet ein Handwerksbetrieb mit Onlineshop aus, ist es nach § 71 Abs. 7 BBiG die Handwerkskammer – der Anknüpfungspunkt ist der Betrieb, nicht der Beruf.

Geprüft wird in einer gestreckten Abschlussprüfung, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 soll in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres liegen und umfasst den Prüfungsbereich „Sortimentsbewirtschaftung und Vertragsanbahnung“, 90 Minuten schriftlich. Inhaltlich bezieht er sich auf die ersten 15 Ausbildungsmonate und zählt mit 25 Prozent in die Gesamtnote.

Teil 2 hat vier Bereiche: „Geschäftsprozesse im E-Commerce“ schriftlich in 120 Minuten mit 30 Prozent, „Kundenkommunikation im E-Commerce“ schriftlich in 60 Minuten mit 15 Prozent, das „Fachgespräch zu einem projektbezogenen Prozess im E-Commerce“ mit höchstens 20 Minuten und 20 Prozent sowie Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent. In den Geschäftsprozessen ist ausdrücklich verlangt, englischsprachige Informationen und Fachbegriffe zu nutzen.

Ein einzelnes Sperrfach gibt es nicht. Bestanden ist, wer im Gesamtergebnis und im Ergebnis von Teil 2 mindestens ausreichend ist, in mindestens drei der vier Bereiche von Teil 2 mindestens ausreichend und in keinem ungenügend. Eine mündliche Ergänzungsprüfung ist nur auf Antrag und nur in einem der schriftlichen Bereiche möglich, nicht im Fachgespräch.

Statt Wahlqualifikationen kennt die Verordnung vier Gebiete für das Fachgespräch: einen Online-Vertriebskanal auswählen und einsetzen, Nutzungsprozesse optimieren, Online-Marketing entwickeln und umsetzen oder die kaufmännische Steuerung und Kontrolle nutzen. Genau eines legt der Ausbildungsbetrieb fest – in der Praxis mit der Anmeldung zu Teil 2.

Zum Fachgespräch gehört ein Report von höchstens drei Seiten plus höchstens fünf Seiten Anlage, den der Betrieb bestätigt. Bewertet wird nur das Fachgespräch, nicht der Report. Wichtig: Der Report ersetzt das Berichtsheft nicht, und das Berichtsheft ersetzt nicht den Report.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Fachgesprächsgebiet: Auswählen und Einsetzen eines Online-Vertriebskanals
  • Fachgesprächsgebiet: Optimieren von Nutzungsprozessen im E-Commerce
  • Fachgesprächsgebiet: Entwickeln und Umsetzen von Online-Marketing
  • Fachgesprächsgebiet: Nutzen der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Kaufmann/-frau im E-Commerce abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Sortiment, Vertragsanbahnung, Abwicklung

Themenschwerpunkte

  • Waren- oder Dienstleistungssortiment online bewirtschaften (16 Wochen in den ersten 15 Monaten)
  • Vertragsanbahnung im Online-Vertrieb gestalten (17 Wochen, der größte Block am Anfang)
  • Beschaffung unterstützen (10 Wochen)
  • Verträge aus dem Online-Vertrieb abwickeln
  • Projektorientierte Arbeitsweisen im E-Commerce (14 Wochen integrativ)
  • Lernfelder 1 bis 4: Unternehmen präsentieren, Sortimente gestalten, Verträge anbahnen, Werteströme erfassen

So kann es im Bericht stehen

  • Produktdaten für Neuartikel ins System übernommen, Attribute und Kategorien ergänzt und die Übernahme in den Shop geprüft.
  • Pflichtangaben und Informationspflichten auf Produktseiten und in den AGB geprüft und die Widerrufsbelehrung abgeglichen.
  • Checkout getestet: Zahlungsarten bereitgestellt und Maßnahmen gegen Zahlungsausfälle dokumentiert.
  • Bestellbestätigungen kontrolliert und bei einer Störung der Datenübermittlung die Nacherfassung ausgelöst.

2. Ausbildungsjahr

Retouren, Service, Online-Marketing – und Teil 1

Themenschwerpunkte

  • Kundenkommunikation über mehrere Kanäle gestalten (13 Wochen)
  • Online-Marketing entwickeln und umsetzen (18 Wochen, der größte Block der zweiten Phase)
  • Rückabwicklung: Retouren, Widerruf, Leistungsstörungen
  • Datenschutz bei Nutzungs- und Kundendaten
  • Teil 1 der Prüfung: Sortimentsbewirtschaftung und Vertragsanbahnung
  • Lernfelder 5 bis 8: Rückabwicklung, Servicekommunikation, Online-Marketing, Wertschöpfungsprozesse steuern

So kann es im Bericht stehen

  • Retourenprozess übernommen, Gutschriften ausgelöst und die Retourengründe ausgewertet.
  • Serviceanfragen über Mail, Chat und Telefon bearbeitet und die Auswertung ins Sortiment zurückgespielt.
  • Marketingmaßnahme entwickelt: Keyword-Recherche, Optimierung der Kategorieseite, Varianten im A/B-Test geprüft.
  • Nutzungs- und Kundendaten für die Werbeansprache verarbeitet und die Einwilligungen dokumentiert.

3. Ausbildungsjahr

Vertriebskanäle, Kennzahlen, Projekt

Themenschwerpunkte

  • Online-Vertriebskanal auswählen und einsetzen (16 Wochen)
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle nutzen (16 Wochen)
  • Kennzahlen: Conversion, Retouren- und Zahlungsausfallquote, Kundenwert
  • Projekt für das Fachgespräch planen, durchführen, auswerten und im Report beschreiben
  • Bedeutung und Struktur des E-Commerce, englischsprachige Quellen nutzen
  • Lernfelder 9 bis 12: Vertriebskanäle auswählen, kennzahlengestützt optimieren, gesamtwirtschaftliche Einflüsse, Projekte durchführen

So kann es im Bericht stehen

  • Web-Analytics ausgewertet: Conversion je Kanal und Abbrüche im Bestellprozess analysiert und Verbesserungen abgeleitet.
  • Neuen Vertriebskanal bewertet: Leistungsumfang und Wirtschaftlichkeit verglichen und eine Entscheidungsvorlage erstellt.
  • Kennzahlenreport gebaut und die Ergebnisse in einen Prozessvorschlag überführt.
  • Projekt zum Relaunch einer Produktseite geplant, koordiniert, dokumentiert und präsentiert.

Beispiel-Wochenberichte Kaufmann/-frau im E-Commerce

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 13 – 1. Ausbildungsjahr

Shop-Redaktion und Bestellabwicklung
  • Montag: 40 Neuartikel im System angelegt, Attribute gepflegt und die Kategoriezuordnung geprüft.
  • Dienstag: Produkttexte erstellt und die Pflichtangaben je Artikel kontrolliert.
  • Mittwoch: Widerrufsbelehrung und Fernabsatzangaben mit der Rechtsabteilung abgeglichen.
  • Donnerstag: Bestellungen geprüft, Zahlungsarten abgeglichen und den Versand angestoßen.
  • Freitag: Störung im Bestelldatenimport analysiert, Nacherfassung ausgelöst und den Ablauf dokumentiert.

Berufsschule: Lernfeld 2 Sortimente im Online-Vertrieb gestalten, Lernfeld 3 Verträge anbahnen und bearbeiten.

Woche 27 – 2. Ausbildungsjahr

Service und Marketing
  • Montag: Retouren bewertet, Gutschriften ausgelöst und die Gründe kategorisiert.
  • Dienstag: Serviceanfragen im Ticketsystem bearbeitet und wiederkehrende Fragen dokumentiert.
  • Mittwoch: Keyword-Recherche für eine Produktgruppe durchgeführt und die Kategorieseite überarbeitet.
  • Donnerstag: A/B-Test für zwei Varianten der Produktbeschreibung aufgesetzt.
  • Freitag: Test ausgewertet, Ergebnis mit dem Team besprochen und die Variante übernommen.

Berufsschule: Lernfeld 6 Servicekommunikation gestalten, Lernfeld 7 Online-Marketing-Maßnahmen umsetzen.

Woche 17 – 3. Ausbildungsjahr

Kennzahlen und Projekt
  • Montag: Conversion je Kanal ausgewertet und die Abbruchpunkte im Bestellprozess markiert.
  • Dienstag: Marktplatz als zusätzlichen Kanal geprüft: Gebühren, Reichweite und Aufwand verglichen.
  • Mittwoch: Entscheidungsvorlage mit zwei Handlungsalternativen erstellt und vorgestellt.
  • Donnerstag: Kennzahlenreport um Retouren- und Zahlungsausfallquote ergänzt.
  • Freitag: Projektplan für den Relaunch der Produktseite geschrieben und die Meilensteine abgestimmt.

Berufsschule: Lernfeld 10 Online-Vertrieb kennzahlengestützt optimieren, Lernfeld 12 Projekte durchführen.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Kaufmann/-frau im E-Commerce

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Kaufleute im E-Commerce besonders oft auf.

Kein Bezug zum Ausbildungsrahmenplan

Das BIBB empfiehlt ausdrücklich, den Bezug zum Ausbildungsrahmenplan erkennbar zu machen, und die berufsspezifische Umsetzungshilfe zeigt dafür eine eigene Spalte im Muster. Mehrere IHKs stellen Vorlagen genau dafür bereit – eine Nummer je Eintrag genügt.

Report und Berichtsheft verwechselt

Der Report ist Prüfungsunterlage für das Fachgespräch, höchstens drei Seiten, und wird selbst nicht bewertet. Das Berichtsheft ist Zulassungsvoraussetzung. Beides ist zu führen, und keines ersetzt das andere.

Nur Routine dokumentiert

Für die praxisbezogene Aufgabe sind Routineabläufe wie „Produktdaten einpflegen“ oder „eine Bestellung abarbeiten“ ausdrücklich nicht geeignet; verlangt werden Analyse- und Entscheidungsprozesse. Wer im Heft nur Routine sammelt, findet am Ende kein Projekt für den Report.

Berufsschulthemen und Abzeichnung fehlen

Beides ist Pflicht nach der Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses und den IHK-Vorgaben. Eine IHK weist zusätzlich darauf hin, dass falsche Angaben bei der Anmeldebestätigung die Zulassung kosten können.

Vorlageform nicht geklärt

Die Spannweite ist groß: Eine IHK verlangt den Upload als PDF zwingend mit der Anmeldung, eine andere nur die Unterschriftsbestätigung, eine dritte das vollständige Heft zur Prüfung. Kläre einmal, was deine Kammer will, statt es am Ende zu erfahren.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die IHK, bei Ausbildung in einem Handwerksbetrieb die Handwerkskammer prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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