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Kaufmännische Ausbildung – spezialisiert auf Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen

Dein Berichtsheft für
Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen.

Beratung, Verträge, Schadenfälle, Angebote – dein Tag ist voll. Mit AzubiBericht dokumentierst du deine Ausbildungswochen als Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen IHK-konform und in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf deine Ausbildung

AzubiBericht übersetzt deinen Ausbildungsalltag in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an offiziellen Rahmenlehrplänen für kaufmännische Berufe. Deine Tätigkeiten werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Kundenanliegen aufgenommen, Bedarf erhoben und bestehenden Versicherungsschutz geprüft.

Antrag erfasst, Risikofragen geklärt und Vertragsunterlagen erstellt.

Schadenmeldung aufgenommen, fehlende Unterlagen angefordert und Vorgang bearbeitet.

Beratungsdokumentation erstellt und die vorgeschriebenen Hinweise erteilt.

Ausbildung Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die Industrie- und Handelskammer

Ausbildungsordnung

Versicherungs-und-Finanzanlagen-Kaufleute-Ausbildungsverordnung vom 2. März 2022, in Kraft seit 1. August 2022

Der Beruf wurde 2022 neu geordnet. Der Vorgänger hieß Kaufmann beziehungsweise Kauffrau für Versicherungen und Finanzen und hatte Fachrichtungen; die sind entfallen. Wenn du auf Unterlagen zur alten Ordnung stößt, passen sie nicht mehr.

Mit der Neuordnung ist die Zwischenprüfung weggefallen. Geprüft wird gestreckt: Teil 1 soll im vierten Ausbildungshalbjahr stattfinden, umfasst die ersten 15 Ausbildungsmonate und zählt mit 20 Prozent. Er heißt „Allgemeine Versicherungswirtschaft“ und dreht sich um die Absicherung von Wohnen und Wohneigentum, Berufsausübung und Freizeit sowie Mobilität und Reisen.

Teil 2 hat vier Bereiche: Kundenbedarfsanalyse, Lösungsentwicklung und Versicherungsfallbearbeitung mit 30 Prozent, Kommunikation und Handeln im Kundenkontakt als Gesprächssimulation mit 20 Prozent, projektbezogene Prozesse in der Versicherungswirtschaft mit 20 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent. Der 30-Prozent-Bereich ist Sperrfach.

Für dein Berichtsheft ist ein Punkt besonders wichtig: Für die projektbezogenen Prozesse führst du eigenständig eine praxisbezogene Aufgabe im Betrieb durch und schreibst dazu einen Report von zwei bis vier Seiten mit Aufgabenstellung, Zielsetzung, Planung, Vorgehen, Ergebnis und Reflexion. Bewertet wird nur das Fachgespräch darüber, aber der Report muss vorliegen. Wer laufend mitschreibt, hat dafür Material; wer nicht, muss sich im Nachhinein erinnern.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Keine Fachrichtungen, aber eine Wahlqualifikation über sechs Monate, die im Ausbildungsvertrag steht
  • Versicherungsfälle managen
  • Risikomanagement durchführen
  • Risiken für Nicht-Privatkunden absichern
  • Im Vertrieb betriebswirtschaftlich arbeiten
  • Digitalisierungsprozesse in der Versicherungswirtschaft initiieren und begleiten

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Sachversicherung für Privatkunden

Themenschwerpunkte

  • Wohnen und Wohneigentum absichern: Hausrat, Wohngebäude, Haftungsfragen im Haushalt
  • Rechtsstreitigkeiten und Ansprüche Dritter: Privathaftpflicht, Rechtsschutz
  • Kundinnen und Kunden ganzheitlich beraten und betreuen: Bedarf erheben, Lücken erkennen
  • Rechtliche und vertragliche Rahmenbedingungen: Antrag, Police, Obliegenheiten, Fristen
  • Kunden über verschiedene Kommunikations- und Vertriebskanäle gewinnen
  • Die eigene Rolle im Betrieb und die Aufgabenteilung zwischen Innen- und Außendienst

So kann es im Bericht stehen

  • Bedarf im Bedarfsfeld Wohnen erhoben und die Versicherungssumme anhand der Wohnfläche ermittelt.
  • Antrag erfasst, Risikofragen geklärt und die Vertragsunterlagen erstellt.
  • Bestehenden Versicherungsschutz geprüft und eine Doppelversicherung aufgedeckt.
  • Kundenanfrage über das Serviceportal bearbeitet und die Änderung im Bestand dokumentiert.

2. Ausbildungsjahr

Mobilität, Arbeitskraft und Gesundheit

Themenschwerpunkte

  • Mobilität und Reisen absichern: Kfz-Versicherung, Typklassen, Schadenfreiheitsrabatt, Reiseschutz
  • Einkommen absichern: Berufsunfähigkeit, Unfallversicherung, Risikoprüfung
  • Gesundheit, Krankheit und Pflege: Zusatzversicherungen, Wartezeiten, Leistungsumfang
  • Versicherungsfälle regulieren: Meldung, Unterlagen, Prüfung, Entscheidung, Kommunikation
  • Geschäftsprozesse erfassen und dokumentieren
  • Beratungsdokumentation und die gesetzlichen Informationspflichten

So kann es im Bericht stehen

  • Kfz-Versicherung gerechnet und die Auswirkung von Typklasse und Schadenfreiheitsrabatt erklärt.
  • Schadenmeldung aufgenommen, fehlende Unterlagen angefordert und den Vorgang zur Prüfung vorgelegt.
  • Risikofragen zur Berufsunfähigkeit mit dem Kunden durchgearbeitet und die Angaben vollständig erfasst.
  • Beratungsdokumentation erstellt und die erteilten Hinweise nachweisbar festgehalten.

3. Ausbildungsjahr

Vorsorge, Finanzanlagen und die Wahlqualifikation

Themenschwerpunkte

  • Für das Alter vorsorgen und Vermögen bilden: Vorsorgewege, Förderung, offene Investmentvermögen
  • Hinterbliebene versorgen: Risikolebensversicherung, Bezugsrechte, steuerliche Grundzüge
  • Ganzheitliche Beratung über Lebensphasen und Bestandskundenbindung
  • Arbeit in der digitalisierten Versicherungswirtschaft gestalten
  • Instrumente der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle nutzen
  • Die gewählte Wahlqualifikation über sechs Monate, Grundlage des Fachgesprächs

So kann es im Bericht stehen

  • Versorgungslücke anhand der Renteninformation errechnet und zwei Vorsorgewege gegenübergestellt.
  • Fondsgebundene Lösung erklärt und Kosten, Chancen und Risiken schriftlich zusammengefasst.
  • Bestandskunden zum Lebensphasenwechsel angesprochen und den Anpassungsbedarf dokumentiert.
  • Praxisbezogene Aufgabe aus der Wahlqualifikation eigenständig durchgeführt und den Ablauf mitgeschrieben.

Beispiel-Wochenberichte Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 11 – 1. Ausbildungsjahr

Innendienst, Sachversicherung
  • Montag: Bedarf im Bedarfsfeld Wohnen erhoben und die Hausratsumme über die Wohnfläche ermittelt.
  • Dienstag: Drei Anträge erfasst, Risikofragen geklärt und bei einem Antrag eine Vorschädigung nachgefragt.
  • Mittwoch: Bestehenden Schutz eines Kunden geprüft und eine Doppelversicherung in der Haftpflicht aufgedeckt.
  • Donnerstag: Unterschied zwischen Neuwert und Zeitwert in der Hausratversicherung erarbeitet und am Beispiel gerechnet.
  • Freitag: Serviceportal-Anfragen bearbeitet und die Adressänderungen im Bestand nachgezogen.

Berufsschule: Kunden im Bedarfsfeld Wohnen beraten, Kundenberatungsgespräche zu Versicherungsverträgen vorbereiten.

Woche 21 – 2. Ausbildungsjahr

Schadenabteilung und Kfz
  • Montag: Sechs Schadenmeldungen aufgenommen und für zwei Fälle Gutachten und Reparaturrechnungen angefordert.
  • Dienstag: Kfz-Schaden geprüft, Deckung festgestellt und die Auswirkung auf den Schadenfreiheitsrabatt erklärt.
  • Mittwoch: Kfz-Versicherung für ein neues Fahrzeug gerechnet und Typklasse und Regionalklasse erläutert.
  • Donnerstag: Risikofragen zur Berufsunfähigkeit mit einem Kunden durchgearbeitet und vollständig erfasst.
  • Freitag: Ablehnung eines Leistungsfalls entworfen und die Begründung mit den Vertragsbedingungen belegt.

Berufsschule: Kunden im Bedarfsfeld Mobilität und Reisen beraten, Kunden im Bedarfsfeld Arbeitskraft beraten.

Woche 17 – 3. Ausbildungsjahr

Vorsorge und Wahlqualifikation
  • Montag: Versorgungslücke anhand der Renteninformation errechnet und zwei Vorsorgewege gegenübergestellt.
  • Dienstag: Fondsgebundene Lösung erklärt und Kosten, Chancen und Risiken schriftlich zusammengefasst.
  • Mittwoch: Bestandskunden zum Lebensphasenwechsel angesprochen und den Anpassungsbedarf dokumentiert.
  • Donnerstag: Eigene praxisbezogene Aufgabe aus der Wahlqualifikation begonnen: Zielsetzung und Vorgehen festgelegt.
  • Freitag: Zwischenstand der Aufgabe festgehalten und die Abweichung zur ursprünglichen Planung notiert.

Berufsschule: Kunden im Bedarfsfeld Finanzanlagen beraten, Kunden zur Altersversorgung und Hinterbliebenenabsicherung beraten.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen besonders oft auf.

Der Report entsteht erst am Ende

Für die projektbezogenen Prozesse brauchst du einen Report über eine selbst durchgeführte Aufgabe. Wer erst vier Wochen vor der Prüfung anfängt, rekonstruiert. Wer den Ablauf laufend im Berichtsheft mitschreibt, hat Planung, Vorgehen und Ergebnis schon beisammen.

Kundendaten im Heft

Namen, Vertragsnummern, Schadenhöhen einzelner Kunden gehören nicht hinein. „Leitungswasserschaden im mittleren vierstelligen Bereich geprüft“ sagt fachlich dasselbe, ohne Datenschutzproblem.

Alte Fachrichtungen genannt

Seit 2022 hat der Beruf keine Fachrichtungen mehr, sondern fünf Wahlqualifikationen. Wenn im Heft noch eine Fachrichtung steht, arbeitest du mit Unterlagen zur alten Ordnung – prüfe den Ausbildungsvertrag.

Nur Verträge, keine Gespräche

Zwei von vier Bereichen in Teil 2 sind mündlich: eine Gesprächssimulation und ein Fachgespräch. Wer nur Antragsbearbeitung dokumentiert, hat für die Hälfte der Prüfung keine Belege gesammelt.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die Industrie- und Handelskammer prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Kurz nachrechnen

Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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Jahres-Pass29,99 € × 3 Jahre
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Das Sorglos-Paket kostet dich 44 Cent pro Wochenbericht. Danach nie wieder etwas.

Gerechnet auf 36 Monate Restausbildung (156 Wochenberichte). Bist du kürzer dabei, rechne entsprechend weniger. Alle Preise inkl. MwSt.

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